Personal System
How I organize my work, thinking, habits, and personal workflows. A living description of systems that support how I operate day to day.
- 5 unverzichtbare Tage, die Sie jeden Monat einplanen sollten
- Bookmarks
- Infrastruktur
- Command Line
- Computer
- Phone
- EDC
- Inventar
- Kaffee
- Das Handbuch
- Manual Of Me
- Vorherige Versionen Von Texten
5 unverzichtbare Tage, die Sie jeden Monat einplanen sollten
Es kann auch als 5-Tage-System zum Neustart des Lebens betrachtet werden.
Zweck: Wirkt gegen Routine-Stagnation mit bewussten, hochrentablen Tagen, die das Gleichgewicht wiederherstellen und sinnvolle Erfahrungen schaffen.
1. Tag zum Aufräumen
Ein Tag, um physisch, mental und digital aufzuräumen.
Beispiel-Checkliste:
- Rechnungen bezahlen,
- Posteingang und Desktop organisieren,
- Mahlzeiten vorbereiten, Wäsche waschen und Besorgungen machen
Das ist langweilig und unattraktiv.
Aber es ist die Pflege, die verhindert, dass das Leben aus den Fugen gerät.
2. Tag zum Abschalten
Legen Sie dein Telefon beiseite.
Schalten Sie Benachrichtigungen aus.
Melden Sie sich aus sozialen Medien ab.
Vermeiden Sie 24 Stunden lang so weit wie möglich technische Geräte.
Ideen:
- Gehen Sie wandern.
- Verbringen Sie Zeit mit Menschen persönlich.
- Lesen Sie ein Buch.
Die Welt wird nicht untergehen, während du offline bist, aber deine psychische Gesundheit könnte sich verbessern.
3. Sei ein Tourist
Wann hast du deine Stadt das letzte Mal erkundet, als wäre sie nicht nur dein Wohnort?
Aktivitäten:
- Besuchen Sie ein zufälliges Viertel.
- Probieren Sie ein Restaurant aus, in dem du noch nie waren.
- Machen Sie Fotos wie ein Reisender.
Routine lässt die Zeit wie im Flug vergehen. Erkundungen verlangsamen sie.
Ziel: Sieh die Welt um dich herum mit neuen Augen.
4. Tag der Wiederannäherung
Das Leben ist hektisch, aber Beziehungen machen es erst sinnvoll.
Nimm dir mindestens einen Tag im Monat Zeit, um wieder Kontakt zu Menschen aufzunehmen, die dir wichtig sind:
- Ruf deine Eltern an.
- Nehm Kontakt zu einem alten Freund auf.
- Trink einen Kaffee mit einem Mentor.
Keine Agenda. Keine Hintergedanken. Nur echte Verbindung.
5. Tag der kleinen Abenteuer
Du brauchst keinen Flugticket, um ein Abenteuer zu erleben.
Aktivitäten: Mach etwas Kleines, das neu ist, aber spannend klingt.
- Probier einen Kletterkurs aus.
- Besuch ein Museum.
- Nimm einen neuen Weg nach Hause.
Ziel: Durchbrich deine Routine. Mach deinen Tag erzählenswerter.
Zusammenfassung
Wenn du es mit deiner Entwicklung ernst meinst, lies das und versuch, es zu befolgen. Du wirst sehen, dass sich die Dinge zum Besseren wenden werden.
Aber in Wahrheit kommt es auf die kleinen Entscheidungen an, die du jeden Tag triffst.
Jede Handlung, jede Gewohnheit und sogar jeder Beitrag, den du siehst, trainiert deinen Geist.
Wenn dein Feed voller Drama ist, lernt dein Gehirn Drama.
Wenn dein Feed voller Weisheit ist, lernt dein Gehirn Wachstum.
Bookmarks
Hier landet alles, was mir im Netz wichtig ist. Statt meine Lesezeichen über zig Browser und Geräte zu verteilen, sammle ich sie jetzt einfach hier. Die Liste lebt: Es kommen ständig neue Links dazu, Altes fliegt raus – so hab ich meine Interessen immer und überall griffbereit.
People
- Akshay
- Alex / mangopdf
- Alicia Sykes
- Daniel Miessler
- Danny Henke
- Derek Sivers
- Dominik Schwind
- Jonathan Pie
- Martin Schneider
- Rosano
- Ryder Carroll
- sylvie / tycrek
- TeymTheBeast by Teymur (NSFW)
AI
- Antigravity – Google AI/Physics Tool
- gemini-cli – Google AI im Terminal
- codex – AI-gestützte Entwicklung
- OpenCode – ein Open-Source AI coding Agent
Development
- Google Markdown Style Guide
- grep.app
- Incremental Regular Expression
- Learn X in Y minutes
- Papers With Code
- VSCodium
- Resend (Email for developers)
- Vercel
- Supabase
Finance
Games
Hardware
3D Printing
- BambuLab Makerworld
- Prinatbles
- Thingiverse
- 3D Pros Guides
- AMS compatble spool list
- Bambu spool tool. For filament refills
- Reddit Thread about AMS compatible spools
Knowledge
Listening
Linux
Learn Linux Through Games
- cmdchallenge
- LabEx inux Exercises
- Terminux - immersive terminal-based adventure game
- BashCrawl - adventure game, like Terminus
- OverTheWire Bandit - wargames, including Linux-based ones
- Vim Adventures - learn Vim through a Zelda-like adventure game
- War Games on Root Me
- Linux Journey Quizzes
- Clmystery
macOS
- Apple APT Training
- IINA The modern media player for macOS.
- LuLu Firewall
- Objective-See's Tools FOSS FOR Mac
- RoboFont
Miscellaneous
Services
Fediverse
- Hostux - Fediverse resources and guides.
- envs.net - A small, federated tilde community.
- tildeverse - A network of tilde communities, part of the broader Fediverse.
- Disroot - Community-basierte freie Dienste; many services are Fediverse-compatible.
- Brothertec - Freie Dienste von Simon Rieger; some Fediverse-related offerings.
Messenger
- Signal - Secure messenger focused on privacy.
- Molly - Privacy-focused Android fork of Signal.
- Matrix - Open network for secure, decentralized communication.
- Element - Messenger client for the Matrix network.
- Session - Privacy-focused messenger with no phone number required.
- Threema - Secure messenger made in Switzerland.
- Delta Chat - Chat over email using existing email accounts.
- Zulip - Organized chat for distributed teams. Designed for async conversations.
Music
Privacy
- /r/degoogle
- 0data
- Awesome Selfhosted Webpage
- cwtch
- degooglisons-internet.org
- digital-defense
- DNSCrypt & DOH Servers
- Easy Indie App
- hush
- LockDownPrivacy Blog
- Prism-Break
- PrivacySavvy
- PrivacyTests
- privacytools.io
- Public Encrypted DNS Servers
- Restore Privacy Blog
- switching.software
- They See Your Photos
- Zero Data App
Reading
- Anna's Archive
- Poorly Drawn Lines Comic
- Restore Privacy Blog
- Scan of the Month
- archive.ph
- archive.is
Security
Self-Hosted
Shopping Cart
Technology
Tools
- Hyperdraft - Turn Text Notes into a Website
- darktable
- file.io
- TableConverter
- Dashboard Icons - our definitive source for dashboard icons
Ascii
CSS
- axist
- Bahunya
- DropIn CSS
- Marx
- Mercury CSS
- Neat.css
- new.css
- Pico.css
- Simple.css
- Tiny.css
- Tufte
- Water.css
Fonts
- Google Fonts - Browse and discover fonts.
- Google Webfonts Helper - Download Google Fonts.
RegEx
Misc
- Pixelmap Generator
- Synthwave Generator
- Terminplaner6 - Appointment planning tool from DFN.
Watching
- 3ildcat
- ARTEde
- Barely Sociable
- CCC
- Coffeezilla
- Cool Worlds Lab
- Hak5
- markerchun
- MHVP
- Real Engineering
- Security FWD
- Technology Connections
- Veritasium
Windows
Read Later
- Ultimate Guide About Linux Server Security Basics for Debian
- Bank of the Underworld
- Cuckoo Hashing
- Going Critical
- The Reunion: a new science-fiction story about surveillance in China
- This Microservice Should Have Been a Library
- Two Factor Encryption
- What is the Deep Space Network?
- Why Fifty Ohms?
- Hacking Millions of Modems (and Investigating Who Hacked My Modem)
Infrastruktur
Eine (sorgfältig) zusammengestellte Auswahl an Diensten, die für unterschiedliche Anforderungen konzipiert sind. Von der Absicherung von Verbindungen in öffentlichen WLAN-Netzen bis hin zur Datenspeicherung und der Verwaltung von E-Mails. Ich habe eine Sammlung von Tools zusammengestellt, auf die ich sowohl privat als auch geschäftlich unterwegs zurückgreife.
Internet
Das Internet ist aus der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Ohne Internet wären alltägliche Aufgaben wie Online-Banking, Geldüberweisungen, das Abrufen von Fahrplänen des öffentlichen Nahverkehrs, der Kauf von Tickets, die Überprüfung von Öffnungszeiten oder der Kontakt zu Familie und Freunden auf der ganzen Welt nur schwer möglich.
Selbst leichtere Aktivitäten, etwa das Konsumieren von Memes in sozialen Medien, sind auf einen Internetzugang angewiesen.
Um online zu bleiben, benötigt man in der Regel eine Mobilfunk-, WLAN- oder Festnetzverbindung.
Für zusätzliche Sicherheit und Flexibilität nutze ich bei den meisten Online-Aktivitäten NetBird, Tailscale oder Mullvad VPN.
Diese Lösungen bieten sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, vereinfachen den Zugriff auf private Netzwerke über Geräte hinweg, schützen die Privatsphäre in unsicheren Netzwerken und ermöglichen eine zuverlässige, ortsunabhängige Verbindung ohne komplexe Konfiguration.
SIM-Karten
Der Kauf einer SIM-Karte am aktuellen Aufenthaltsort ist in der Regel unkompliziert. Die meisten Läden und Shops bieten Prepaid-Optionen an, die den grundlegenden Datenbedarf für alltägliche Aufgaben abdecken.
Innerhalb der EU ist der Kauf einer SIM-Karte besonders komfortabel. Man kann problemlos eine SIM-Karte in einem günstigeren EU-Land erwerben und sie anschließend in der gesamten Region nutzen. Dank EU-weiter Regulierung ist Roaming innerhalb der Mitgliedsstaaten kostenfrei, sodass bei der Nutzung in teureren EU-Ländern keine zusätzlichen Gebühren anfallen.
Die meisten dieser SIM-Karten sind im Verhältnis zu ihrer Leistung relativ teuer. In etwa 99 % der Fälle ist man mit einer lokal gekauften SIM-Karte günstiger unterwegs und profitiert gleichzeitig von besserem Datenschutz.
Alternativ gibt es Online-Dienste, die den Aufwand vermeiden, vor Ort Geschäfte zu finden, die SIM-Karten ohne Know-Your-Customer-(KYC-)Anforderungen verkaufen. Je nach Land sowie benötigtem Daten- oder Telefonieumfang können diese Angebote jedoch kostenintensiv sein. Ein Beispiel hierfür ist silent.link.
Wer lediglich eine anonyme virtuelle Telefonnummer für Anrufe und SMS benötigt, kann einen Blick auf JMP, Crypton oder Hushed werfen, die keine KYC-Verifizierung erfordern.
WiFi
Kostenloses WLAN lässt sich über verschiedene Online-Ressourcen finden. Beispielsweise bietet WiFi Map Apps für iOS und Android an, die öffentlich zugängliche WLAN-Zugangspunkte übersichtlich auf einer Karte darstellen.
VPN
Ich nutze VPNs für einen Großteil meiner Online-Aktivitäten. Ein VPN ist dabei nur eine von mehreren Maßnahmen, um es der unternehmerischen Überwachung (Amazon, Facebook, Google, Twitter usw.) schwieriger zu machen.
Ein VPN kann außerdem hilfreich sein, wenn man Linux-ISOs über BitTorrent herunterlädt. Dabei sollte man sich jedoch bewusst sein, dass VPNs keine Allheilmittel für Privatsphäre sind und keinesfalls vor staatlicher Überwachung schützen.
Ich habe eine Zeit lang versucht, eine eigene VPN-Infrastruktur auf Basis von WireGuard zu betreiben. Die Idee war, ein kleines, selbstverwaltetes Setup zu haben, das mir volle Kontrolle über Konfiguration, Standorte und Zugangsmodelle gibt.
In der Praxis stellte sich jedoch heraus, dass der laufende Aufwand zu hoch war. Wartung, Updates, Monitoring, der regelmäßige Austausch von Servern sowie die Absicherung der gesamten Infrastruktur haben deutlich mehr Zeit und Aufmerksamkeit erfordert, als es für meinen Anwendungsfall sinnvoll war. Aus diesem Grund habe ich das Vorhaben schließlich aufgegeben und setze heute überwiegend auf kommerzielle VPN-Anbieter.
Hinweis: Je weniger Nutzer ein VPN hat, desto einfacher wird es für andere Teilnehmer, einzelne Nutzer anhand von Nutzungsmustern zu identifizieren. Ein eigenes VPN zu betreiben ergibt nur für spezielle Zwecke Sinn, etwa zum Aufbau eines echten privaten Netzwerks für Datenaustausch oder sichere Kommunikation zwischen bekannten Parteien.
Wenn es hingegen primär darum geht, zu verhindern, dass YouTube ein Schattenprofil über die eigene Vorliebe für Telenovelas erstellt, ist man mit einem kommerziellen VPN besser beraten – vorausgesetzt, der eingesetzte Browser ist möglichst resistent gegen Fingerprinting.
Für kommerzielle VPN-Dienste empfehle ich Anbieter zu wählen, die Barzahlung oder Monero (XMR) für eine bessere Anonymität akzeptieren. Hier sind einige Optionen:
- Mullvad VPN (Schweden; Hinweis: gewisse Vorsicht empfohlen. Akzeptiert Bitcoin (XBT) und Bargeld, zudem sind physische Geschenkkarten über Amazon erhältlich)
- NordVPN (Panama; akzeptiert Kryptowährungen)
Als allgemeine Faustregel gilt, den Einsatz von VPNs an die jeweilige Aufgabe und an die Art der zu übertragenden Inhalte anzupassen.
Dabei sollte man stets im Hinterkopf behalten, dass VPN-Anbieter – auch wenn sie eine No-Log-Policy versprechen – zu jedem Zeitpunkt die Quell-IP sehen können, von der aus die Verbindung aufgebaut wird.
Reisehinweis:
Die Nutzung von Tor und VPNs ist in vielen Ländern verboten, stark eingeschränkt oder an bestimmte Auflagen gebunden. Vor Reisen sollte man sich daher immer mit der lokalen Rechtslage und der tatsächlichen Durchsetzungspraxis vertraut machen.
In einigen Ländern sind VPNs und Anonymisierungsdienste weitgehend oder vollständig untersagt: In Belarus, Nordkorea und Turkmenistan sind VPNs faktisch verboten und ihre Nutzung kann zu ernsthaften Konsequenzen führen. In Myanmar ist die Verwendung nicht genehmigter VPNs strafbar.
Andere Staaten erlauben VPNs nur eingeschränkt oder ausschließlich in staatlich genehmigter Form: In China und Russland sind nur offiziell zugelassene VPN-Dienste erlaubt, während unabhängige Anbieter systematisch blockiert werden. In Iran und Oman ist die private Nutzung ohne behördliche Genehmigung illegal. In der Türkei werden VPNs regelmäßig blockiert, insbesondere während politischer Krisen oder sicherheitsrelevanter Ereignisse. In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist VPN-Nutzung grundsätzlich erlaubt, kann jedoch strafbar sein, wenn sie zur Umgehung gesetzlicher Beschränkungen eingesetzt wird.
In weiteren Ländern existiert kein ausdrückliches Verbot, die Nutzung ist jedoch situationsabhängig oder riskant: In Uganda wurden VPNs zeitweise blockiert, ein generelles Verbot besteht jedoch nicht. In Ägypten sind VPNs formal legal, die Umgehung von Zensurmaßnahmen kann jedoch Sanktionen nach sich ziehen.
Dies bedeutet nicht, dass Tor oder VPNs grundsätzlich vermieden werden sollten. Vielmehr geht es darum, sich der rechtlichen Rahmenbedingungen bewusst zu sein und diese Werkzeuge informiert, situationsangepasst und verantwortungsvoll einzusetzen, um unnötige Risiken zu vermeiden.
Firewall
Auf meinem Windows PC Workstation sind standardmäßig alle Ports gesperrt und ausgehende Verbindungen müssen explizit erlaubt werden.
Für Linux-Desktops ist OpenSnitch generell einen Blick wert.
Unter macOS erfüllt Little Snitch im Alert-Modus seinen Zweck. Der kleine Bruder Little Snitch Mini ist eine gute Alternative für Nutzer, die keine detaillierte Kontrolle benötigen, aber dennoch ausgehende Verbindungen überwachen möchten. Dazu bieten die Blocklisten eine sinnvolle Ergänzung.
Allerdings scheinen Apples eigene Dienste Firewall-Regeln oder VPNs nicht immer zuverlässig zu respektieren. Daher ist es sinnvoll, die Kommunikation zusätzlich über eine dedizierte Firewall (z. B. auf Router-Ebene) zu unterb inden.
Browsing
Für mein tägliches Surfen im Internet nutze ich hauptsächlich Firefox mit einer Auswahl an Erweiterungen. Zusätzlich verwende ich ungoogled Chromium sowie Safari.
Safari setze ich vor allem für Homelab-Themen und für alles ein, was im Zusammenhang mit Apple-Diensten steht.
In Firefox verwende ich die folgenden Erweiterungen:
- uBlock Origin
- Decentraleyes
- ClearURLs
- Bitwarden Password Manager
- Surfingkeys
- LibRedirect
- Cookie AutoDelete
- User-Agent Switcher
- Firefox Translations (for cloud-free, in-browser translations of websites)
In Ungoogled Chromium verwende ich die folgenden Erweiterungen:
- uBlock Origin
- Decentraleyes
- ClearURLs
- Bitwarden Password Manager
- Surfingkeys
- LibRedirect
- Chromium Web Store
Ich halte JavaScript standardmäßig deaktiviert (über uBlock) und aktiviere es nur für mir bekannte und vertrauenswürdige Websites.
Natürlich existiert neben der JavaScript-Engine weitere Angriffsfläche. Durch die konsequente Reduzierung dieser Oberfläche wird das Kosten-/Nutzen-Verhältnis für Angriffe jedoch so unattraktiv, dass sich das theoretische Risiko in der Praxis möglicherweise nie realisiert.
Beachte, dass Browser-Erweiterungen deinen Browser eindeutiger identifizierbar machen können (Browser-Fingerprinting).
Teste regelmäßig den Fingerprint deines Browsers, um sicherzustellen, dass er nicht zu stark aus der Masse heraussticht. Werkzeuge wie Cover Your Tracks und Am I Unique helfen dabei, die Einzigartigkeit des eigenen Browsers einzuschätzen.
Zusätzlich dazu verwende ich in about:config
bzw. in meiner user.js
die folgenden Einstellungen für Firefox:
accessibility.typeaheadfind.flashBar = 0
app.shield.optoutstudies.enabled = false
beacon.enabled = false
browser.contentblocking.category = strict
browser.safebrowsing.downloads.remote.enabled = false
browser.safebrowsing.malware.enabled = false
browser.safebrowsing.phishing.enabled = false
browser.send_pings = false
browser.sessionstore.privacy_level = 2
browser.urlbar.speculativeConnect.enabled = false
browser.newtabpage.activity-stream.feeds.telemetry = false
browser.ping-centre.telemetry = false
browser.tabs.crashReporting.sendReport = false
browser.newtabpage.activity-stream.section.highlights.includePocket = false
services.sync.prefs.sync.browser.newtabpage.activity-stream.section.highlights.includePocket = false
extensions.pocket.enabled = false
toolkit.telemetry.enabled = false
toolkit.telemetry.server = ""
toolkit.telemetry.unified = false
datareporting.healthreport.uploadEnabled = false
media.gmp-widevinecdm.enabled = false
media.navigator.enabled = false
network.cookie.cookieBehavior = 5
network.dns.disablePrefetch = true
network.dns.disablePrefetchFromHTTPS = true
network.http.referer.XOriginPolicy = 2
network.http.referer.XOriginTrimmingPolicy = 2
network.http.sendRefererHeader = 0
network.IDN_show_punycode = true
network.predictor.enable-prefetch = false
network.predictor.enabled = false
network.prefetch-next = false
privacy.donottrackheader.enabled = true
privacy.firstparty.isolate = true
privacy.resistFingerprinting = true
privacy.resistFingerprinting.letterboxing = true
privacy.trackingprotection.cryptomining.enabled = true
privacy.trackingprotection.enabled = true
privacy.trackingprotection.fingerprinting.enabled = true
privacy.trackingprotection.socialtracking.enabled = true
webgl.disabled = true
pdfjs.enableScripting = false
security.ssl3.rsa_des_ede3_sha = false
security.ssl.require_safe_negotiation = true
geo.enabled = false
Auch wenn manche Firefox, Safari oder Chrome nicht mehr mögen, halte ich es weiterhin für sinnvoll, mehrere unterschiedliche Browser installiert zu haben – und zwar aus mehreren Gründen:
-
Getrennte Anwendungsfälle: Unterschiedliche Browser für unterschiedliche Aufgaben zu nutzen – etwa einen für die Arbeit und einen anderen für private Zwecke – sorgt für bessere Struktur und reduziert Ablenkungen. Ebenso lassen sich sensible Bereiche wie Banking, Gaming oder Homelab-Themen sauber trennen.
-
Mehr Privatsphäre und Sicherheit: Jeder Browser bringt eigene Datenschutz- und Sicherheitsmechanismen mit. Ungoogled Chromium minimiert Datensammlung, während Firefox über einen starken Tracking-Schutz verfügt. Die Nutzung mehrerer Browser erschwert Cross-Site-Tracking und erhöht die Trennung von Aktivitäten.
-
Unterschiedliche Stärken: Jeder Browser hat seine eigenen Vorteile. Safari integriert sich nahtlos in das Apple-Ökosystem, Firefox bietet umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten, und Ungoogled Chromium ist eine datenschutzfreundlichere Variante von Chrome.
-
Bessere Kompatibilität und Performance: Manche Websites funktionieren in bestimmten Browsern zuverlässiger oder performanter. Mehrere installierte Browser stellen sicher, dass Inhalte unabhängig von Website oder Anwendung problemlos genutzt werden können.
Search Engines
Die folgenden Suchmaschinen werden von mir am meisten verwendet:
Möglicherweise werde ich wechseln, da DuckDuckGo angekündigt hat, Suchergebnisse zu zensieren – unter dem Vorwand, Nutzer vor Desinformation zu schützen.
Da ich aktiv weder Google noch Bing verwende, kann ich die folgenden Suchmaschinen empfehlen: Startpage, Qwant und Searx.
Maps
Für Adresssuchen und Navigation nutze ich überwiegend Apple Maps. Aber auch OpenStreetMap. Ich versuche aber, mehr und mehr Organic Maps und OsmAnd zu nutzen.
Wann immer möglich, versuche ich zudem GoMap! zu nutzen und empfehle ausdrücklich, dies ebenfalls zu tun. Wer mit Android unterwegs ist, dem empfehle ich ausserdem StreetComplete und NeoStumbler.
Kommunikation
Kommunikation macht einen großen Teil meines digitalen Lebens aus. Um mit Familie, Freunden und geschäftlichen Kontakten in Verbindung zu bleiben, nutze ich eine Vielzahl and Messenger, Videokonferenz-Tools, sozialen Netzwerken und weiteren Platformen.
Für E-Mail nutze ich hauptsächlich iCloud Mail mit einem kostenpflichtigen Account. Dieser ermöglicht es mir, eigene Domains einzubinden sowie Ad-hoc-Adressen nach Bedarf zu generieren.
Die Möglichkeit, für unterschiedliche Zwecke separate E-Mail-Adressen zu verwenden, hilft dabei, Kommunikation sauber zu trennen und die Weitergabe einer primären Adresse zu vermeiden. Gleichzeitig profitiere ich von der stabilen Zustellbarkeit und der guten Server-Reputation, die insbesondere im geschäftlichen Umfeldentscheidend ist.
Auch wenn iCloud Mail kein spezialisierter „Privacy-Mail“-Dienst ist, bietet es für meinen Anwendungsfall einen praktikablen Kompromiss aus Zuverlässigkeit, Integration ins Apple-Ökosystem und ausreichend Kontrolle über Domains und Adressverwaltung.
Vorsicht ist auch bei privaten E-Mail-Anbietern wie ProtonMail geboten, da sie Nutzer stark an ihre Plattform binden und einen späteren Wechsel erschweren – selbst dann, wenn dieser nicht freiwillig erfolgt.
Wer nach Alternativen sucht, findet hier eine nicht abschließende Liste möglicherweise interessanter Dienste. Für zusätzliche Anonymität empfiehlt sich die Nutzung über Tor.
- Mailbox.org
- Posteo
- Migadu
- Kolab Now
- Fastmail
- Mailfence
- StartMail
- Runbox
- Swisscows Mail
- OnionMail
- Disroot Mail
Messaging
Direkte und kleine Gruppenkommunikation
Ich nutze weiterhin Messages (ehemals iMessage) aber verstärkt mehr und mehr Signal, auch wenn ich beide Dienste inzwischen deutlich kritischer sehe als noch vor einigen Jahren. Apple schwächt den ohnehin begrenzten Datenschutz von Messages schrittweise weiter, und auch Signal ist trotz seiner technischen Stärken ein zentralisierter Dienst, der ein gewisses Maß an Vertrauen erfordert.
In der Praxis überwiegen jedoch pragmatische Gründe. Beide Messenger sind weit verbreitet, zuverlässig und tief im Alltag von Familie, Freunden und beruflichen Kontakten verankert. Auf WhatsApp vollständig zu verzichten ist realistisch kaum möglich, ohne soziale Beziehungen unnötig zu belasten oder ganz zu verlieren. So sehr mich das frustriert: soziale Kontakte sind am Ende wichtiger als eine technisch saubere, aber isolierte Lösung.
Positiv hervorzuheben ist, dass Signal inzwischen Benutzernamen eingeführt hat, sodass Gespräche auch ohne Weitergabe der eigenen Telefonnummer möglich sind (Ankündigung von Signal). Das ist eine sinnvolle Verbesserung, ändert jedoch nichts daran, dass Signal ein zentral betriebener Dienst bleibt.
Langfristig würde ich Messenger wie Threema oder XMPP (Jabber) bevorzugen, da sie ohne Telefonnummer auskommen und aus Datenschutzsicht robuster aufgestellt sind. In der Realität scheitert dies jedoch meist an fehlender Akzeptanz. Viele Menschen sind nicht bereit, für einen Messenger zu bezahlen oder sich mit Alternativen auseinanderzusetzen. Versuche, das eigene Umfeld davon zu überzeugen, enden oft mit Unverständnis – oder mit der bekannten Frage, warum man „immer alles anders machen muss“.
Derzeit bleibt daher ein bewusster Kompromiss: Ich nutze etablierte Messenger weiter, kenne ihre Einschränkungen und ziehe dort klare Grenzen, wo es möglich ist. Parallel versuche ich, datenschutzfreundlichere Alternativen zu fördern und selbst zu nutzen, ohne dabei soziale Beziehungen aufs Spiel zu setzen.
Einen guten Überblick über viele Messenger bietet der Kuketz-Blog – Messenger-Übersicht.
Community- und Gruppenkommunikation
Früher habe ich viel Zeit im IRC verbracht. Über Jahre hinweg war es der Ort für offene, themengetriebene Diskussionen und spontane Gespräche. Nach dem Zusammenbruch von Freenode fiel es mir jedoch schwer, auf Libera Chat oder anderen Nachfolgenetzwerken wieder Anschluss zu finden. Zusätzlich empfand ich Teile der dortigen Moderations- und Betreiberkultur als problematisch, insbesondere im Umgang mit Fehlverhalten innerhalb des Netzwerks.
Auch mit Matrix habe ich mich eine Zeit lang intensiver beschäftigt, unter anderem mit Element. Das Netzwerk hat konzeptionell großes Potenzial, leidet jedoch aus meiner Sicht nach wie vor unter technischer Unzuverlässigkeit, schwacher Benutzererfahrung und teils sehr schlechter Performance. Viele Räume sind klein, abgeschottet oder inaktiv, wodurch echte, lebendige Diskussionen selten geworden sind.
XMPP möchte ich perspektivisch stärker nutzen, etwa mit Conversations auf dem Smartphone und Profanity am Rechner. Aktuell fehlt mir jedoch meist die Zeit, mich dort regelmäßig und aktiv einzubringen.
Inzwischen verbringe ich einen Großteil meiner Zeit auf Discord. Vor allem im Gaming-Umfeld ist es der zentrale Treffpunkt meines sozialen Umfelds. Inhalte lassen sich schnell teilen, Voice- und Video-Chats funktionieren zuverlässig, und spontane Interaktion ist ohne größere technische Hürden möglich.
Mir ist bewusst, dass Discord in puncto Datenschutz kaum Ansprüche erfüllt. Gleichzeitig finden dort keine sensiblen Gespräche statt, sondern soziale Interaktion, Unterhaltung und gemeinsames Spielen. Dieses Spannungsfeld – zwischen funktionaler Nutzbarkeit und datenschutzrechtlichen Bauchschmerzen – nehme ich bewusst in Kauf, ziehe aber klare Grenzen, was Inhalte und Nutzungskontext betrifft.
Voice- und Video-Calling
Die meisten alltäglichen Videoanrufe finden bei mir über FaceTime statt, sofern alle Beteiligten im Apple-Ökosystem unterwegs sind. Das funktioniert zuverlässig, ist unkompliziert und erfüllt seinen Zweck.
Für Konferenz- oder Gruppenanrufe mit mehreren Räumen, Moderation oder Screen-Sharing bevorzuge ich Open-Source-Lösungen wie Jitsi oder BigBlueButton. In der Unternehmenswelt sind jedoch Zoom oder Microsoft Teams häufig alternativlos – sei es durch Vorgaben oder durch schlichte Gewohnheit.
In solchen Fällen versuche ich, den Schaden zu begrenzen: Ich nutze diese Dienste möglichst isoliert, etwa in einer virtuellen Maschine oder auf einem separaten Gerät, erlaube Mikrofonzugriff nur temporär und verweigere den Zugriff auf Kamera oder Bildschirm, sofern dies nicht zwingend erforderlich ist.
Telefonate im klassischen Sinne will ich in Zukunft eher vermeiden.. Zwar lassen sich viele Dinge im Gespräch schneller klären als über lange Textverläufe, dennoch versuche ich ungeplante Anrufe weitgehend zu vermeiden. Unangekündigte Telefonate lehne ich in der Regel ab, nicht zuletzt wegen der weiterhin hohen Anzahl an Spam- und Werbeanrufen. Wenn ich telefoniere, dann bevorzugt über VoIP – klassische GSM-Telefonie bietet aus meiner Sicht weder akzeptable Qualität noch nennenswerte Privatsphäre.
Social Networks
Abgesehen von gelegentlichen Beiträgen auf Mastodon nutze ich soziale Netzwerke nur noch sehr eingeschränkt bis gar nicht. Reddit habe ich nie aktiv genutzt, Twitter/X habe ich vor einiger Zeit völlig aufgegeben, und neuere Plattformen wie Bluesky oder Lemmy konnten mein Interesse bislang nicht nachhaltig wecken.
Nach der Übernahme von Twitter bin ich ins Fediverse zurückgekehrt und habe dort wieder einen Account eingerichtet. Auf nrw.social fühle ich mich gut aufgehoben – auch wenn ich die Plattform überwiegend passiv nutze. Es gibt einige Accounts mit sehr guten Inhalten, doch insgesamt habe ich den Eindruck, dass auch Mastodon stark zu Echo-Kammern neigt.
Vielleicht ist es weniger eine Plattform- als eine Nutzungsfrage: weniger konsumieren, bewusster auswählen, gelegentlich die eigene Timeline neu sortieren und offen für neue Themen bleiben.
Darüber hinaus schaue ich gelegentlich auf Hacker News vorbei, um neue Open-Source-Projekte, Werkzeuge oder technische Entwicklungen zu entdecken – oder schlicht, um einen Eindruck davon zu bekommen, womit sich die Szene aktuell beschäftigt.
Kontakte, Kalender und Reminders
Früher habe ich einen eigenen CardDAV- und CalDAV-Server mit Baikal betrieben, um Kontakte und Kalender selbst zu hosten. Das mache ich inzwischen nicht mehr.
Meine E-Mail läuft über iCloud. Mit "E-Mail-Adresse verbergen" bietet Apple zudem einen Dienst zur automatischen Generierung von Wegwerf-Adressen an, der für mich außerordentlich zuverlässig und unkompliziert funktioniert. Da außerdem eine meiner Domains daran angebunden ist, war es für mich ein logischer Schritt, auch Kontakte und Kalender dort zu verwalten.
Oft wird argumentiert, dass iCloud nicht sicher genug sei. Apple setzt zwar auf starke Verschlüsselung und umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen, allerdings sind Kalender und Kontakte aufgrund der verwendeten Standards (CardDAV / CalDAV) nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt. Apple weist selbst transparent darauf hin (Apple: iCloud-Datensicherheit).
Für mich ist dieses Sicherheitsniveau derzeit ausreichend. Ich vertraue darauf, dass Apple meine Daten nicht in der Weise monetarisiert, wie es bei anderen großen Anbietern üblich ist, insbesondere nicht zur systematischen Profilbildung für Werbezwecke. Dieser Ansatz ist aus meiner Sicht auch Teil des Geschäftsmodells – inklusive des höheren Einstiegspreises der Plattform (Apple Privacy).
Sollte sich dieser Umgang mit Daten in Zukunft grundlegend ändern, würde ich mein Setup erneut überdenken. Bis dahin sind meine Kalender- und Kontaktdaten bei Apple für meinen Anwendungsfall gut aufgehoben.
Als Alternative zu den Apple Webwerf-Adresse, gibt es mailgw und im DuckDuckGo Browser die DuckDuckGo Email Protection welche auf deren Hilfe-Seiten ausfürlich erklärt wird.
Man muss nicht alles in die Cloud legen
Man muss nicht alles jederzeit und überall in der Cloud verfügbar machen. Dienste wie CardDAV, CalDAV oder Passwortmanager-Instanzen müssen nicht offen im Internet stehen. Wenn ein externer Zugriff notwendig ist, ist es sinnvoller, diese Dienste über sichere Tunnel wie WireGuard oder Tailscale erreichbar zu machen, statt sie direkt zu exponieren. Einen Dienst öffentlich bereitzustellen sollte immer die letzte Option sein.
Wer höhere Anforderungen an Kontrolle, Selbsthosting oder Abschottung hat, hat dafür heute sehr gute Möglichkeiten – vom lokalen Betrieb bis hin zu VPN-basiertem Zugriff. Für meinen Alltag überwiegen jedoch derzeit Komfort, Integration und ein für mich akzeptables Maß an Sicherheit, weshalb ich mich bewusst für iCloud entschieden habe.
Dokumente & Daten
Der Umgang mit Dokumenten und persönlichen Daten ist immer ein Abwägen zwischen Sicherheit und Alltagstauglichkeit. Nicht jeder Anwendungsfall erfordert maximale Absicherung oder komplexe Setups – entscheidend ist, die eigenen Anforderungen realistisch einzuschätzen.
In meinem Setup liegt der Fokus auf dem Schutz sensibler Daten im Ruhezustand, während unkritische Inhalte bewusst weniger streng behandelt werden. Ziel ist ein pragmatischer, funktionaler Umgang mit Daten, der Sicherheit bietet, ohne den Alltag unnötig zu verkomplizieren.
Wenn die Daten in irgendeiner Form vertraulich sind, verwende ich zusätzlich Cryptomator- oder VeraCrypt-Container, um die Inhalte vor unbefugtem Zugriff zu schützen.
Versionskontrolle
Ein großer Teil meiner sensiblen Daten steht unter Versionskontrolle, das heißt, ich verwalte sie in Git-Repositories. Wenn die Daten in irgendeiner Form vertraulich sind, verwende ich zusätzlich transcrypt um sie transparent zu ver- und entschlüsseln.
Je nach Art der Daten liegt das Git-Remote entweder in einem öffentlichen oder privaten git-Repository oder auf einem privaten Git-Server, den ich innerhalb meiner eigenen Infrastruktur betreibe.
Darüber hinaus nutze ich git auch zur Zusammenarbeit,
da sich anderen Personen gezielt Zugriff auf einzelne Repositories gewähren lässt,
ohne mehr Daten freizugeben als notwendig.
Dabei sollte man berücksichtigen, dass Versionskontrolle vor allem für sich ändernde Daten sinnvoll ist, bei denen eine nachvollziehbare Historie gewünscht ist. Für statische oder große Binärdateien kann Git hingegen schnell zu unnötigem Speicherverbrauch führen und ist dort nur eingeschränkt geeignet.
Synchronized Data (Datensynchronisation)
Daten, die keiner Versionskontrolle unterliegen müssen und unter Umständen nicht jederzeit verfügbar sein müssen, fallen für mich in diese Kategorie. Dazu zählen beispielsweise Dokumente, die aus organisatorischen oder rechtlichen Gründen aufbewahrt werden, sich aber nur selten ändern.
Für diese Art von Daten nutze ich Syncthing. Syncthing übernimmt die Synchronisation der benötigten Daten zwischen meinem Computer, meinem NAS und meinem Smartphone. Im Kern handelt es sich dabei um eine dezentrale Alternative zu Diensten wie Dropbox, ohne zentralen Anbieter und ohne Cloud-Zwang.
Da Syncthing mehrere Ordner unabhängig voneinander synchronisieren kann, habe ich zusätzlich einen gemeinsamen „Shared“-Ordner eingerichtet. Über diesen lassen sich innerhalb der Familie unkompliziert Dateien austauschen – etwa Fotos oder Dokumente – ohne sie per E-Mail versenden oder auf externe Cloud-Dienste hochladen zu müssen.
Office Suites & Dokumentenerstellung
Statt Google Docs oder Microsoft Office 365 nutze ich überwiegend reine Textformate, die ich bei Bedarf in andere Ausgabeformate wie etwa PDF überführe. Dieser Ansatz erlaubt eine klare Trennung zwischen Inhalt und Darstellung und ist langfristig robust sowie gut automatisierbar.
Für das Schreiben von Texten verwende ich meist HedgeDoc oder VSCodium, in letzter Zeit auch zunehmend den Zed Editor. Zur Erzeugung von PDF-Dateien nehme ich entweder Pandoc oder eine self-hosted Instanz von Stirling PDF.
Für komplexere oder stärker layoutorientierte Texte, die ich nur selten erstelle, greife ich je nach Kontext auf macOS Pages oder LibreOffice zurück.
Kollaboratives Arbeiten findet entweder über HedgeDoc oder über CryptPad statt.
Diagramme
Für einfache Diagramme verwende ich diagrams.net (ehemals draw.io) oder eine self-hosted Instanz.
Mit Monodraw für macOS gibt es ein sehr gutes Werkzeug für ASCII-Diagramme, das allerdings leider nicht plattformübergreifend ist.
Wenn ich anspruchsvollere Diagramme für Service- oder Systemarchitekturen benötige, nutze ich Cloudcraft.
Backups
Da die meisten wichtigen Daten, mit denen ich arbeite, bereits in entfernte Git-Repositories gepusht oder über Syncthing synchronisiert werden, ist der Umfang klassischer Backups bei mir überschaubar. Für die Daten, die dennoch gesichert werden müssen, setze ich auf rsync, setze ich auf restic und rclone.
Security
Cloud
Infrastructure Providers
Domains
Git
Web
APIs & Services
Analytics
Push Notifications
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Command Line
Die Kommandozeile ist für mich nach wie vor eines der mächtigsten Werkzeuge in der Softwareentwicklung und Systemadministration. Hier sammle ich meine liebsten Tools und Helfer, die meinen Alltag auf der Shell erleichtern.
Während ich eine starke Vorliebe für kleine Programme habe, die eine Aufgabe sehr gut erledigen, bin ich auch Verfechter davon, die richtige Technologie für die richtige Aufgabe einzusetzen. Daher bevorzuge ich C/C++, Rust und Go-Programme, aber ich habe auch nichts dagegen, Python-, Node.js-, Ruby- oder Elixir/Erlang-basierte Helfer zu verwenden, um eine Aufgabe zu erledigen. Zum Beispiel würde ich definitiv eine C/C++- oder Rust-Alternative zu ls bevorzugen – hier bitte, nehmen sie eza – gegenüber einer Node.js-Version, einfach weil ich möchte, dass sie sofort verfügbar ist und so wenig CPU und Speicher wie möglich verbraucht.
Das Setup
Hier ist eine Liste an CLI Tools die ich mehr oder weniger regelmäßige nutze und die ich nicht missen mächte. Sie erleichtern und vereinfachen das Leben auf der Kommandozeile schon sehr.
Viele Funktionen die von diesen Kommandzeilentools abgebildet werden, sind oft auch in kommerzieller Software zu finden. Als CLI meist schneller, wesentlich kleiner und effizienter.
Ich nutze die fish shell wo immer es geht. Mein Farbschema ändert sich immer mal, aber meistens benutze ich das Catppuccin.
Liste der Tools
Die meisten dieser Tools können über Homewbrew installiert werden.
- bandwhich - Terminal bandwidth utilization tool.
- bat - The better cat clone, now with wings.
- battop - Interactive batteries viewer.
- bottom - A cross-platform graphical process/system monitor with a customizable interface and a multitude of features. Supports Linux, macOS, and Windows.
- csview - A high performance csv viewer with cjk/emoji support.
- ctop - Top-like interface for container metrics.
- dasel - Select, put and delete data from JSON, TOML, YAML, XML, INI, HCL and CSV files with a single tool. Also available as a go mod.
- delta - A viewer for git and diff output.
- duf - Disk Usage/Free Utility - a better 'df' alternative
- dust - du + rust = dust. Like du but more intuitive.
- eza - A modern version of ‘ls’.
- fzf - A command-line fuzzy finder.
- git-journal - The Git Commit Message and Changelog Generation Framework.
- gitui - Blazing fast terminal-ui for Git written in Rust.
- glow - Render markdown on the CLI, with pizzazz!
- gotty - Share your terminal as a web application.
- gpg-tui - Manage your GnuPG keys with ease!
- gron - Make JSON greppable!
- hugo - The world’s fastest framework for building websites.
- hyperfine - A command-line benchmarking tool.
- imageoptim-cli
- imageoptim
- imager - Automated image compression for efficiently distributing images on the web.
- irssi - The client of the future. If you like it.
- jless - jless is a command-line JSON viewer designed for reading, exploring, and searching through JSON data.
- lemmeknow - The fastest way to identify anything!
- lf - Terminal file manager. mc Alternative.
- lnav - Log file navigator.
- lsd - A modern replacement for 'ls' with colorful output.
- mc - Midnight Commander.
- mdcat - cat for markdown.
- mosh - Mobile Shell.
- ncdu - Ncdu is a disk usage analyzer with a text-mode user interface.
- neovim - Vim-fork focused on extensibility and usability.
- oxipng - Multithreaded PNG optimizer written in Rust.
- pastel - A command-line tool to generate, analyze, convert and manipulate colors.
- pipe-rename - pipe-rename takes a list of files as input, opens your $EDITOR of choice, then renames those files accordingly.
- procs - A modern replacement for ps written in Rust
- rates - Currency exchange rates in your terminal.
- rclone - "rsync for cloud storage" - Google Drive, S3, Dropbox, Backblaze B2, One Drive, Swift, Hubic, Wasabi, Google Cloud Storage, Azure Blob, Azure Files, Yandex Files
- reader - reader is for your command line what the “readability” view is for modern browsers: A lightweight tool offering better readability of web pages on the CLI.
- restic - Fast, secure, efficient backup program. Powers all my backups.
- resto - Send pretty HTTP & API requests with TUI.
- rsnapshot - A tool for backing up your data using rsync.
- rustscan - The Modern Port Scanner.
- shellcaster - Terminal-based podcast manager built in Rust.
- silicon - Create beautiful image of your source code.
- so - A terminal interface for Stack Overflow.
- syncthing - Open Source Continuous File Synchronization. I just wish it would support shadow-files or file-pointers.
- tealdeer - A very fast implementation of tldr in Rust.
- ticker - Track stocks, crypto, and derivatives prices and positions in real time from your terminal.
- tickrs - Realtime ticker data in your terminal.
- tmpmail - A temporary email right from your terminal written in POSIX sh.
- tre - Tree command, improved.
- tz - A time zone helper.
- websocat - Command-line client for WebSockets, like netcat (or curl) for ws:// with advanced socat-like functions.
- wikit - Wikipedia summaries from the command line.
- zenith - Zenith - sort of like top or htop but with zoom-able charts, CPU, GPU, network, and disk usage
- zoxide - A smarter cd command. Supports all major shells.
Computer
Eine Übersicht über meine Computing-Hardware, die ich aktuell privat und zum Spielen nutze,inklusive einiger technischer Details.
Die Hardware, die ich nutze, muss leistungsfähig sein, gleichzeitig aber so mobil bleiben, dass sie mir nicht zur Last fällt. Zwar findet ein Großteil der rechenintensiven Arbeit heute in der Cloud statt, doch es gibt nach wie vor Aufgaben, die sich nicht sinnvoll auslagern lassen – und bei denen rohe Rechenleistung einen spürbaren Unterschied macht. Deshalb suche ich kontinuierlich nach Wegen, mein Setup so zu verbessern, dass es mobil bleibt und mir trotzdem genug Rechenleistung bietet, um unabhängig von stabiler Internetverbindung oder fremder Hardware arbeiten zu können.
air
Mein primäres mobiles Arbeitsgerät ist ein MacBook Air (M4) mit 32 GB Unified Memory in der Farbe Midnight. Es vereint hohe Rechenleistung mit sehr guter Mobilität und dient mir sowohl unterwegs als auch am Schreibtisch als vollwertiger Arbeitsplatz.
| Komponente | Details |
|---|---|
| CPU | Apple M4 (ARM64) |
| GPU | Integrierte Apple GPU |
| RAM | 32 GB Unified Memory |
| SoC | Apple Silicon (M4) |
| Storage | Interner NVMe-Flash (Apple) |
| Cooling | Passiv (lüfterlos) |
| Display | Liquid Retina Display |
| OS | macOS |
| Keyboard | Integrierte Apple-Tastatur |
| Mouse | Logitech MX Master 3 |
| Farbe | Midnight |
Im stationären Betrieb nutze ich das MacBook häufig mit einem externen Monitor, wodurch es sich problemlos als vollwertiger Desktop-Ersatz einsetzen lässt, ohne seine Mobilität einzubüßen.
Software & Arbeitsweise
Ein Großteil meiner täglichen Arbeit findet lokal auf dem Gerät statt. Auch wenn Cloud-Dienste eine zunehmende Rolle spielen, ist mir wichtig, unabhängig von einer stabilen Internetverbindung produktiv arbeiten zu können.
Die meiste Software installiere ich über Homebrew. Werkzeuge, die dort nicht verfügbar sind, liegen häufig als direkte Downloads vor oder lassen sich aus ihren Repos clonen und selbst bauen.
Ich programmiere überwiegend in Python und TypeScript, in letzter Zeit zunehmend auch in Go. Entsprechend halte ich meine Toolchains bewusst schlank:
- Python setze ich in klar getrennten virtuellen Umgebungen ein, um Abhängigkeiten überschaubar zu halten.
- TypeScript nutze ich vor allem für Web- und Tooling-Projekte; Node.js kommt dabei gezielt und eher sparsam zum Einsatz. Bun und Deno finde ich sehr gut, auch wenn sie auf meinen Hoster nicht so laufen wie ich mir das gerne wünschen würde.
- Golang schätze ich besonders für kompakte, eigenständige Werkzeuge, die sich leicht bauen, verteilen und warten lassen.
Das Ziel dieses Setups ist ein System, das leistungsfähig, leise und verlässlich bleibt – ohne unnötige Komplexität, aber flexibel genug, um sich an neue Anforderungen anzupassen.
GUI
Unter macOS nutze ich die folgenden Programme:
- Bitwarden (Password Manager)
- Discord (Messaging)
- DuckDuckGo Privacy Browser (Browser)
- Firefox (Browser)
- Fish (Shell)
- Ghostty (Terminal)
- Homebrew (Package Manager)
- httpie (HTTP Client)
- Hugo (Static Site Generator)
- iina (Media Player)
- ImageOptim (Image Compression)
- Inkscape (Vector Graphics Editor)
- iTerm 2 (Terminal)
- LanguageTool (Grammar Checker)
- LocalSend (File Transfer)
- miniflux RSS (RSS Reader)
- Mona 7 (Mastodon)
- Mullvad Browser (Browser)
- Mullvad VPN (VPN)
- ngrok (Tunneling)
- Oh-My-Zsh (Shell Framework)
- Rectangle (Window Manager)
- Signal (Messaging)
- Syncthing (File Sync)
- Tailscale (VPN)
- Telegram (Messaging)
- TiddlyWiki (Wiki)
- Transmission (Torrent Client)
- VLC (Media Player)
- VSCode (Code Editor)
- VSCodium (Code Editor)
- Zed (Code Editor)
- Zellij (Terminal Multiplexer)
- Vaultwarden (Password Manager)
Für alle anderen Dinge, gibt es auch viele Kommandozeilen basierte Tools und Workflows. Nicht immer sind diese so komfortabel wie ihre GUI-Pendants, aber sie sind oft ressourcenschonender und flexibler.
Meine Lieblingsschriftarten
- Fira Code (Font)
- Fira Mono (Font)
- Victor Mono (Font)
Farbenschemata die ich oft nutze:
- Catppuccin Macchiato (Theme)
sl4b
Mein aktuelles Tablet ist ein iPad Pro 10.9" (M1) mit 256 GB Speicher in der Farbe Silber. Ich kann mich wohl glücklich schätzen, dass ich es von der Arbeit gestellt bekommen habe. Es ist nicht mehr das aktuellste und schnellste Modell, doch für meine Zwekche mehr als ausreichend. Mit dazu habe ich den Apple Pencil (1. Generation) und das Apple Magic Keyboard. Beides zusammen machen das iPad zu einem sehr vielseitigen Gerät, das ich sowohl für Notizen, Skizzen als auch zum Lesen und gelegentlichen Schreiben nutze.
| Komponente | Details |
|---|---|
| CPU | Apple M1 (ARM64) |
| GPU | Integrierte Apple GPU |
| RAM | 8 GB Unified Memory |
| SoC | Apple Silicon (M1) |
| Storage | Interner NVMe-Flash (Apple) |
| Display | Liquid Retina Display |
| OS | iPadOS |
| Keyboard | Apple Magic Keyboard |
| Farbe | Silber |
Software & Apps
- addy.io
- E-Mail Relay (Apple) (a lot)
- Photos (Apple)
- Wetter (Apple)
- Clock (Apple)
- Notizen (Apple)
- App Store (Apple)
- PocketPlay
- AudioBookShelf
- Books (Apple)
- Bitwarden
- Safari (Apple)
- Firefox
- Nachrichten (Apple)
- VLC
- Mail (Apple)
- DuckDuckGo Browser
- Adressbuch (Apple)
- Kalender (Apple)
- Erinnerungen (Apple)
- Jellyfin
- Elements (Matrix)
- Signal
- LocalSend
- Mona 6 (Mastodon)
- Vorschau (Apple)
f0rge
Mein zweiter Computer ist nicht so portable wie das Macbook Air, dafür aber deutlich leistungsfähiger. Es handelt sich um einen selbstgebauten Desktop-PC, der hauptsächlich für Spiele und rechenintensive Aufgaben genutzt wird.
| Komponente | Details |
|---|---|
| CPU | AMD Ryzen 7 7900X3D |
| GPU | MSI NVIDIA GeForce RTX 5070 Ventus 2X OC |
| RAM | 32 GB DDR5-6000 |
| Storage | 1 TB NVMe SSD (KC3000) |
| Motherboard | MSI B650 Gaming Plus Wifi. |
| Cooling | beQuiet! Dark Rock 5 |
| Netzteil | MSI MAG A850GL |
| Gehäuse | bquiet! Pure Base 501 Black |
| OS | Windows 11 Pro |
| Peripherie | Logitech G213 Keyboard, G203 Maus |
| Monitor | LG 27QN600-B 27" 2K IPS Monitor |
| Sonstiges | beQuiet! Pure Wings Lüfter |
Software & Games
- CurseForge Minecraft Launcher (Game Launcher)
- Discord (Messaging)
- DuckDuckGo Browser (Browser)
- Epic Games Launcher (Game Platform)
- Firefox (Browser)
- JDownloader (Download Manager)
- LocalSend (File Transfer)
- Mullvad Browser (Browser)
- OBS Studio (Streaming Software)
- Signal (Messaging)
- Steam (Game Platform)
- VLC (Media Player)
- Windows-X-Lite 11 Pro (OS)
Phone
Mein aktuelles Phone-Setup. Apps, Einstellungen und Gründe.
Ich habe zur Zeit mehrere Telefone für verschiedene Zwecke. Auch habe ich nicht immer alle bei mir. Denn ich versuche meine Erreichbarkeit auf ein Minimum zu beschränken. Für eine handvoll sehr enger Kontakte bin ich erreichbar, aber ansonsten antworte ich eigentlich nur zu abgemachten.
Die Telefone dienen aktuell nicht unbedingt bestimmten Zwecken, was sich aber vielleicht im Laufe des Jahres ändern könnte.
Auch wenn mir noch nicht ein Telefon abhanden gekommen ist, so könnte ich vorübergehend auf eines der anderen Geräte zurückgreifen.
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Mein Haupttelefon ist ein iPhoen 15 Pro. Ja es ist von Apple und ja es ist ein Amerikanisches Unternehmen. Dennoch habe ich mich vor Jahren schon für dieses Gerät entschieden, weil es damals für mich das beste Gesamtpaket bot.
Denn eigentlich haben ich mein altes iPhone 11 Geräte noch sehr gerne benutzt. Doch die neuen Kameras und die Leistung haben mich dann doch überzeugt.
Da es keine Alternativen Betrybssysteme für die Apple Hardware gibt, bin ich aktuell auf iOS 26 angwiesen.
Apps
Third-Party Apps:
- AdGuard
- ARD Audiothek
- Audiobookshelf
- Bitwarden
- DuckDuckGO Browser
- Immich Mobile App
- Kagi News
- LocalSend
- Mona (Mastodon)
- Mullvad VPN
- Nextcloud Notes
- Nextcloud Talk
- OsmAnd Maps
- Pixelfed
- Protonmail
- Signal Messenger
- Swift Paperless
- tagesschau
- ZDFheute
OS Apps:
- Books
- Contacts
- Messages
- Podcasts
- Reminders
- Safari
- Settings
- Vorschau (Preview)
p1xel
The P1xel is a Google Pixel 10 mit Graphene OS. Ich habe die ersten Tage erst Stock Android ausprobiert, aber schnell ist mir bewusst geworden, wie sehr Google die Privatsphäre der Nutzer verletzt.
Natürlich ist Android mit den ganzen Google Services sehr bequem, aber ständig aufgefordert zu werden, noch tmehr Daten mit Google zu teilen, wurde mir dann doch irgendwann zu viel. Vor allem da ich vorher Google schon nicht genutzt habe.
Daher läuft auf dem P1xel jetzt Graphene OS, ein auf Sicherheit und Privatsphäre optimiertes Betriebssystem. Es ist Open Source und wird von einer Non-Profit-Organisation entwickelt. Dadurch habe ich viel mehr Kontrolle über meine Daten. Zudem sind die Sicherheitsupdates schneller verfügbar, da sie nicht erst von Google angepasst werden müssen.
Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem P1xel.
Apps
Third-Party Apps:
- AdGuard
- AntennaPod
- ARD Audiothek
- Audiobookshelf
- Aurora Store
- Bitwarden
- Breezy Weather
- Bura
- Cheogram
- Coversations (XMPP)
- DAVx5
- DuckDuckGO Browser
- F-Droid
- HeliBoard
- Immich Mobile App
- Immich Uploader)
- Keep Alive
- LocalSend
- Molly (Signal) Messenger
- Mullvad VPN
- NewPipe
- Nextcloud Notes
- Nextcloud Talk
- Nextcloud
- Obtainium
- OsmAnd Maps
- PaperNext
- Pixelfed
- [tagesschau](Aurora Store)
- Tusky (Mastodon)
- Tutanota Mail
- [ZDFheute](Aurora Store)
- Syncthing
- Termux
- WikiReader
- Whisper
OS Apps:
- Calculator (GrapheneOS)
- Camera (GrapheneOS)
- Clock (GrapheneOS)
- Contacts (GrapheneOS)
- Files (GrapheneOS)
- Gallery (GrapheneOS)
- Info (GrapheneOS)
- Kagi News (Aurora Store)
- Launcher (GrapheneOS)
- Messaging (GrapheneOS)
- PDF Viewer (GrapheneOS)
- Phone (GrapheneOS)
- Settings (GrapheneOS)
- SIM Toolkit (GrapheneOS)
- Vanadium (GrapheneOS)
- Wireless emergency alerts (GrapheneOS)
EDC
Auf dieser Seite findest du mein EDC – kurz für „Everyday Carry“ – also die Dinge, die ich im Alltag wirklich dabei habe.
Das ist eine ehrliche Liste von Gegenständen, die ich tatsächlich nutze und von deren Qualität und Nutzen ich überzeugt bin. Deshalb gibt es hier keine Referral- oder Affiliate-Links zu den Produkten.
Rucksack
Ich habe mehr oder weniger zwei Taschen die ich regelmäßig nutze. Zum einen meinen Tasmanian Tiger TT Essential L Rucksack, der sich als äußerst praktisch und robust erwiesen hat. Er bietet ausreichend Platz für meine täglichen Bedürfnisse und ist dabei angenehm zu tragen.
Zum anderen einen Samsonite Ecodiver Large Rucksack, den ich für Reisen bevorzuge. Er ist etwas größer und bietet mehr Stauraum für längere Ausflüge oder Wochenendreisen.
Portemonnaie
Früher habe ich immer ein großes Portemonnaie mit mir herumgetragen. Schönes Leder, viele Fächer für Karten, Münzen und Bargeld. Aber irgendwann habe ich gemerkt, dass ich das meiste davon gar nicht brauche, Bargeld für mich auch nicht mehr so wichtig ist wie früher, und dass ich lieber etwas Kompaktes und Minimalistisches dabei habe.
Daher nutze ich seit mehreren Jahren den ZNAP von Slimpuro. Er ist klein, leicht und bietet dennoch genug Platz für die wichtigsten Karten und ein bisschen Bargeld. Außerdem ist er aus hochwertigem Material gefertigt und beult aufgrund seiner kleinen Größe nicht so schnell die Hosentasche aus. Mit der mitgelieferten RFID-Blocker-Karte und der Möglichkeit, einen AirTag einzusetzen, fühle ich mich auch in Sachen Sicherheit gut aufgehoben.
Einen größeres Wallet will ich auch gar nicht habe. Denn wenn das mal verloren gehen sollte, oder mir gestohlen wird, dann ist der Schaden ziemlich groß. Daher kommen da auch nur die nötigsten Karten rein, damit ich im Notfall nicht ganz aufgeschmissen bin.
Und alles andere, was ich nicht täglich brauche, wie z.B. Mitgliedskarten, Bonuskarten, etc., bleiben in der Box zu Hause, wo sie auch hingehören, wenn man sie nicht benötigt.
Zum Bezahlen nutze ich hauptsächlich Apple Pay mit den dort hinterlegten Karten, was für mich sehr bequem und sicher ist. Seitdem ich aber seit Jan 2026 mehr und mehr das Pixel nutze, habe ich durch GrapheneOS keine Möglichkeit mehr Apple Pay zu nutzen, oder mit dem Smartphone zu bezahlen. Das ist etwas schade, aber ich habe mich damit arrangiert und nutze jetzt hauptsächlich die physische Karte zum Bezahlen, wenn ich unterwegs bin.
Armbanduhr
Ich trage eigentlich seit Jahre schon keine Armbanduhr mehr. Besitze jedoch eine Seiko, die ich mir vor gut 3 Jahrzehnten während eines Urlaubs in Kanada gekauft habe. Sie funktioniert immer noch einwandfrei, auch wenn sie nicht mehr so oft zum Einsatz kommt.
Daneben habe ich noch eine Apple Watch Series 10, die ich mir letzte Jahr zugelegt habe. Ein guter Ersatz für die in die Jahre gekommen Apple Watch Series 4. Aber auch diese 4er ist immer noch im Einsatz, nur nicht mehr bei mir.
Aber selbst die Apple Watch kommt mehr oder weniger nur noch beim Sport oder beim Schlafen zum Einsatz, da ich sie im Alltag bei der Arbeit nicht tragen darf. Daher ist sie für mich eher ein Fitness-Tracker als eine klassische Armbanduhr.
Smartphone
Mein "Haupt"-Smartphone ist seit Jan 2026 das Pixel 10 mit GrapheneOS ohne irgendwelche Google-Dienste. Es hat bisher nicht ganz das iPhone 15 Pro ersetzen können, aber es ist ein sehr guter Begleiter im Alltag. Oder sagen wir so: Ich habe mich noch nicht dazu durchgerungen, alle meine bisherigen Verbindungen und Accounts in bestimmten Apps zu beenden und einen Schnitt zu machen, um komplett auf das Pixel umzusteigen.
Wasserflaschen
WMF 700ml Trinkflasche - Stay hydrated!
Bleibt in letzter Zeit öfter mal zu Hause
- iPhone 15 Pro - Das mit Abstand beste Smartphone, das ich je besessen habe. Die Kameraqualität ist außergewöhnlich, besonders bei schlechten Lichtverhältnissen und der Akku hält problemlos einen ganzen Tag.
- iPad Pro 10.9 M1 - Mit dem Magic Keyboard eine sehr gute, Alternative, wenn das MacBook mal nicht greifbar ist.
TODO
Ja diese Datei ist noch unvollständig. Ich möchte noch Taschen, und Portmonais, Uhren, Telefon, Kopfhoehrer, Stifte, Notizbücher, etc. hinzufügen.
Inventar
Diese Seite listet fast alle Dinge auf, die ich besitze. Sie hilft mir dabei, die Übersicht zu behalten und dient dazu, eine bessere Vorstellung davon zu bekommen, was ich im Laufe der Zeit angesammelt habe.
Sie ist auch mein Werkzeug zur Achtsamkeit und Kontrolle.
"Alles, was du besitzt, besitzt irgendwann dich."
Dieser Gedanke begleitet mich seit Beginn 2025 verstärkt, als ich mich entschied, aktiver einem minimalistischen Lebensstil zu folgen und mich von unnötigem Ballast zu befreien.
Da wir nun schon eine ganze Weile an einem Ort wohnen, haben sich doch sehr viele Dinge angesammelt. Trotz schnell wechselnder politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen lebe ich in einer privilegierten Situation, die es mir erlaubt, die ein oder andere Anschaffung zu tätigen. Ich versuche dabei stets bewusst zu konsumieren und den Fokus auf Qualität und Langlebigkeit zu legen.
EDC
Siehe auch die EDC-Seite und Telefon-Seite für Details zu meinen täglichen Begleitern.
Gegenstand | Kategorie | Jahr |
|---|---|---|
Google Pixel 10 | Smartphone | 2026 |
Apple Watch Series 10 | Smartwatch | 2025 |
Apple iPhone 15 Pro | Smartphone | 2023 |
Tasmanian Tiger TT Essential Pack L MKII | Rucksack | 2023 |
Tasmanian Tiger TT TAC Pouch 5 | Tasche | 2023 |
Apple AirPods Pro 2 | Headphones | 2022 |
Apple iPad Pro 10.9 M1 | Tablet | 2022 |
Secred Wallet Slim | Geldbörse | 2021 |
Casio F91W-1 | Uhr | 2020 |
Computer
Siehe auch die Computer-Seite für Details zu meinen Computern und deren Konfigurationen.
Gegenstand | Kategorie | Jahr |
|---|---|---|
Gaming PC AMD 7900X3D mit RTX5070 | Computer (DIY Build) | 2025 |
Apple MacBook Air M4 | Computer | 2025 |
Unifi Cloud Gateway Ultra | Netzwerkgerät | 2024 |
Unifi Switch Lite 8 | Switch | 2024 |
Unifi Switch Lite 8 | Switch | 2024 |
Unifi U6+ | Access Point | 2024 |
Unifi U6+ | Access Point | 2024 |
Minisforum i5 | Computer (Proxmox Home Server) | 2024 |
BananaPi M5 | Computer | 2023 |
| Computer | 2022 |
| Computer | 2022 |
Apple MacBook Air M1 Gold | Computer | 2021 |
Apple MacBook Air M1 Space Gray | Computer | 2021 |
Orbsmart NS01 | Computer | 2018 |
| Computer | 2013 |
Konsolen
Gegenstand | Note | Kategorie | Jahr |
|---|---|---|---|
Switch 2 | Großer Bildschirm, tolle Leistung | Nintendo | 2025 |
Switch 2 | Großer Bildschirm, tolle Leistung | Nintendo | 2025 |
Switch | Immer noch in Gebrauch | Nintendo | 2023 |
2DS XL | Ein wenig Nostalgie | Nintendo | 2022 |
RG353 | Sieht aus wie ein Gameboy, kann aber sehr viel mehr | Anbernic | 2022 |
Tech
Gegenstand | Kategorie | Jahr |
|---|---|---|
BlueBuilt Powerbank 10000mAh | Powerbank | 2025 |
BambuLab P2S + AMS2 Pro | 3D Drucker | 2025 |
Fanttik E1 Max | Werkzeug | 2025 |
Fanttik F2 Master | Werkzeug | 2025 |
Satechi USB-C Dock | Dock | 2024 |
| 3D Drucker | 2024 |
UGREEN 65W GaN Ladegerät | Ladegerät | 2023 |
UGREEN USB-C Adapter CM512 | Zubehör | 2023 |
Apple MacBook Pro 100W Ladegerät | Ladegerät | 2023 |
Apple MacBook Pro 65W Ladegerät | Ladegerät | 2023 |
Anker PowerPort 65W | Ladegerät | 2023 |
Brennstuhl Steckdosenleiste mit USB | Steckdosenleiste | 2022 |
| 3D Drucker | 2022 |
Epson EcoTank ET-2721 | Drucker | 2022 |
LG 32GK650F | Bildschirm | 2021 |
| Bildschirm | 2018 |
Proxxon Rotary Tool | Werkzeug | 2016 |
Eingabegeräte
Gegenstand | Kategorie | Jahr |
|---|---|---|
Nuphy Kick 75 | Keyboard | 2026 |
MagiXX Gel Pen | Stift | 2025 |
MagiXX Füller | Stift | 2025 |
8BitDo Pro 2 | Gamepad | 2025 |
Logitech Anywhere MX | Maus | 2024 |
Logitech G213 | Tastatur | 2022 |
Durgod Taurus K320 | Tastatur | 2021 |
Logitech G203 | Maus | 2021 |
Keychron K1 | Tastatur (Bluetooth) | 2020 |
Audio
Gegenstand | Kategorie | Jahr |
|---|---|---|
Soundcore Space One | Kopfhörer | 2026 |
Soundcore Sleep A20 | Kopfhörer | 2025 |
Apple AirPods Pro 2 | Kopfhörer | 2022 |
SteelSeries Arctis 7+ | Kopfhörer | 2022 |
beyerdynamic DT 770 PRO | Kopfhörer | 2018 |
Logitech Desktop Speakers | Lautsprecher | 2012 |
Storage
Gegenstand | Kategorie | Jahr |
|---|---|---|
Samsung 256GB USB-C Flash Drive | USB Stick | 2025 |
Samsung Fit Plus USB 64GB | USB Stick | 2025 |
Kingston 1TB NVMe | Interne NVMee | 2024 |
IceBox NVMe Case | Gehäuse | 2024 |
ASUSTOR AS6702T | NAS | 2023 |
4TB WD Red Plus WD40EFZX | NAS Festplatte | 2023 |
4TB WD Red Plus WD40EFZX | NAS Festplatte | 2023 |
Samsung T7 1TB Blau | Externe SSD | 2023 |
Samsung T7 1TB Rot | Externe SSD | 2023 |
Transcend 64GB USB-A Flash Drive | USB Stick | 2018 |
2TB WD Red Plus | NAS Festplatte | 2016 |
2TB WD Red Plus | NAS Festplatte | 2016 |
Synology DS215j | NAS | 2016 |
Transcend 8GB USB-A Flash Drive | USB Stick | 2016 |
Lexar 8GB USB-A Flash Drive | USB Stick | 2015 |
Sport & Fitness
Gegenstand | Jahr |
|---|---|
X23 Walkingpad | 2025 |
Nintendo Switch Fit Adventure | 2022 |
Koffer und Taschen
Gegenstand | Note | Kategorie | Jahr |
|---|---|---|---|
BlueBuilt Travel Case XL | Switch 2 | Tasche | 2025 |
BlueBuilt Laptop Cover Leather | Black | Tasche | 2024 |
Samsonite S'Cure Spinner 81cm | Blau | Koffer | 2024 |
Samsonite S'Cure Spinner 81cm | Rot | Koffer | 2022 |
Kleidung
Jacken
T-Shirts
Hosen
Gegenstand | Note | Kategorie | Jahr |
|---|
Schuhe
Gegenstand | Farbe | Jahr |
|---|---|---|
Giesswein Merino Wool Sneakers | Orange | 2025 |
Gieswein Merino Wool Runners | Blau-Schwarz | 2023 |
Socken
Diverses
Küchen Equipment
Gegenstand | Kategorie | Jahr |
|---|---|---|
Macnoa Coffee Scale | Waage | 2025 |
Timemore Fish Smart Electric Coffee Kette | Wasserkocher | 2025 |
AeroPress Go | Kaffeemaschine | 2024 |
DF83 V2 Coffee Grinder | Kaffeemühle | 2023 |
Kaffee Tamper 12kg Druck | Zubehör | 2023 |
Barista Legends® Barista Tuch | Zubehör | 2023 |
| Zubehör | 2023 |
AeroPress Coffee Maker | Kaffeemaschine | 2022 |
Timemore Chestnut C3s PRO | Kaffeemühle | 2022 |
Wilfa Pro Baker | Knetmaschine | 2025 |
Sage Dual Boiler Stainless Steel | Espressomaschine | 2023 |
Thermomix TM5 | Küchenmaschine | 2020 |
Plastik Kaffee Filter | Zubehör | unknown |
Toilettenartikel
Kaffee
Bei 2,25 Milliarden Tassen täglich weltweit ist Kaffee mehr als nur Koffein-Zufuhr – es ist ein Optimierungsprozess. Früher lief bei mir alles über den Vollautomaten (bequem, aber wenig Kontrolle), doch nach der Pandemie gab es ein massives Upgrade auf ein dediziertes Setup. Heute setze ich auf volle Kontrolle über die Variablen: Hochwertige Bohnen, eine präzise Mühle und das perfekte Brührezept. Für mich ist der Weg zum fertigen Brew – vom Dial-in des Mahlgrads bis zum ersten Schluck – ein tägliches Ritual und das wichtigste Initialisierungs-Skript für meinen Tag. Hier sammle ich alles rundum mein Setup und die besten Röstungen.
Die Evolution: Von Bequemlichkeit zur Präzision
Der Wendepunkt kam während eines Urlaubs, als wir den Luxus von wirklich exzellentem Kaffee erleben durften. Diese Erfahrung hat alles verändert.
Zurück zu Hause haben wir den Vollautomaten verbannt und auf ein verfeinertes Setup umgestellt: eine Sage Dual Boiler Siebträgermaschine in Kombination mit einer dedizierten Mühle.
Dieser Schritt hat die Art, wie wir Kaffee konsumieren, komplett transformiert.
Setup: Mühlen, Waagen, Wasser
Kaffee mahlen (Timemore Chestnut C3s Pro)
Meine Handmühle der Wahl ist eine Timemore Chestnut C3s Pro. Eigentlich wollte ich mir irgendwann auch eine Comandante kaufen, aber die C3s Pro ist gut verarbeitet, lässt sich einwandfrei bedienen und mahlt zuverlässig.
Sie besteht aus einem kompletten Metallgehäuse mit einklappbarem Griff und einem rostfreien, CNC-gefrästen Stahlkegel-Mahlwerk. Der Mahlgrad lässt sich manuell in über 30 Stufen einstellen und deckt fein bis grob problemlos ab.
Viel wichtiger als die Klick-Anzahl ist mir aber: Die Mühle liefert auch nach vielen hundert Kaffees ein gleichbleibendes Ergebnis.
Durch den klappbaren Griff ist sie sehr gut transportierbar. Der mitgelieferte Stoffbeutel ist ein nettes Extra. Ich nutze sie sowohl zu Hause als auch im Büro mehrfach am Tag und auf Reisen (trotz ihres Gewichts von knapp 600 g).
Espresso-Mühle (DF83 v2)
Nach etwa zwei Jahren kam das nächste Upgrade: Wir ersetzten die Sage-Mühle durch eine DF83 v2, die deutlich konsistentere Mahlergebnisse liefert. Die Mahldauer sank von ca. 15 Sekunden auf 5 Sekunden.
Das Gewicht ist allerdings eine Ansage: ca. 11 kg. Mit rund 1400 U/min mahlt sie in kürzester Zeit, und die stufenlose Mahlgradverstellung über das große Drehrad ist leichtgängig und trotzdem präzise.
Auch wenn oft vom Anti-Statik-System (und quasi „Zero Retention“) gesprochen wird: Im Mahlwerk bleibt tatsächlich kaum Kaffee zurück, aber am Auslass sammelt sich über die Zeit etwas Kaffeestaub.
Einmal im Monat gehe ich mit einer kleinen Bürste oder einem Pfeifenreiniger kurz durch, und damit ist das Thema erledigt.
Was im Alltag zählt: Wenn 17,4 g oben rein gehen, kommen in der Regel auch 17,4 g unten wieder raus.
Kaffee wiegen (Waagen)
Ich nutze zwei Kaffeewaagen – keine ultrateuren „fancy“ Modelle wie Acaia oder Bookoo, auch wenn die Bookoo wegen Formfaktor und IPX4 schon sehr nett ist.
- Arbeit: Bagail Digital Coffee Scale mit Timer
- USB-aufladbar
- Piepton bei jeder vollen Minute
- Bis zu 3 kg Maximalgewicht
Die zweite Waage ist ähnlich, nur ohne Piepton am Timer. Das ist etwas schade, aber zu Hause (wo sie auch viel fürs Kochen genutzt wird) nicht so kritisch.
Wasserkocher (Timemore Fish Smart)
Seit Weihnachten ’25 haben wir den Timemore Fish Smart Wasserkocher mit 600 ml Fassungsvermögen. Mattschwarz, Gooseneck-Auslass, sehr stimmiges Design.
Der Wasserkocher sitzt auf einer Basis, über die ich die Temperatur in 1-Grad-Schritten von 40 bis 100 °C einstelle (wischen, tippen, halten).
Außerdem gibt es eine Warmhaltefunktion: Das Wasser wird bis zu 30 Minuten auf Temperatur gehalten. Zwei Anzeigen zeigen dabei präzise Soll- und Ist-Temperatur.
Für Pour-Over nutze ich typischerweise 90 °C für „medium roasted coffee“ und 94 °C für „dark roasted coffee“. Ich verwende ihn aber genauso für die AeroPress (zu Hause), French Press oder einfach Tee.
AeroPress: Die Antwort auf Kapselmüll
Obwohl ich zu Hause eine Sage Dual Boiler habe, weigere ich mich, im Büro die müllintensiven Nespresso-Maschinen zu unterstützen.
Deshalb bin ich zum absoluten Fan der AeroPress geworden.
Ich besitze noch das originale, opake Set inklusive Trichter, Dosierlöffel und Filterhalter. Leider wird dieses exakte Set heute nicht mehr verkauft, wobei der große Trichter für viele ohnehin nicht sonderlich nützlich war.
Beim Brühen bevorzuge ich definitiv die Inverted Method.
Solid Coffee, Hand-Pressed: AeroPress (Inverted)
Ideal für neue und vertraute Bohnen gleichermaßen.
Step 1: Kaffee mahlen
- 15–16 g Kaffee
- Mittelfein (ca. 14 Klicks auf der Timemore C3s Pro)
Step 2: Setup vorbereiten
- Plunger bis zur Markierung #4 einführen
- AeroPress auf den Kopf stellen
- Kaffeemehl einfüllen
Step 3: Bloom
- Mit ca. 200–250 g Wasser (92–96 °C) arbeiten
- Zuerst 40–50 g Wasser hinzufügen
- Kurz rühren
- 30 Sek. warten
Step 4: Aufgießen und ziehen lassen
- Restliches Wasser bis zur 200-g-Marke auffüllen
- Erneut rühren
- Insgesamt 90 Sek. ziehen lassen
Step 5: Flip
Bei einer Gesamtzeit von 120 Sek. den zuvor gespülten Filterdeckel aufschrauben, eine leere Tasse verkehrt herum auf die AeroPress stellen und das gesamte Setup vorsichtig wenden.
Step 6: Pressen
- Einmal kurz schwenken (Swirl)
- 15–30 Sek. warten
- Plunger langsam über 20–30 Sek. nach unten drücken
- Genießen
Smooth Brew, Hand-Poured: Pour-Over
Manchmal trinke ich einfach gerne einen „Aufgebrühten“: Kaffee mahlen, in den Filter geben und mit Wasser übergießen. Der Timemore Fish Smart ist dafür ideal.
Irgendwann würde ich mir gerne eine Chemex zulegen, bis dahin reicht ein einfacher Kunststofftrichter mit Papierfiltern.
Step 1: Vorbereitung
- Trichter auf eine Kanne oder Tasse stellen
- Papierfilter an den Kanten einknicken und einlegen
- Wasser aufkochen
- Den Filter einmal spülen und das Wasser wegschütten
Step 2: Mahlen
- 30 g Kaffee
- Grob gemahlen (ca. 16–20 Klicks auf der C3s Pro)
- In den feuchten Filter geben
Step 3: Erster Aufguss (Bloom)
- Je nach Röstung mit 90 °C oder 94 °C langsam gießen
- In Spiralen von innen nach außen und zurück
- Ziel: ca. 60 g Wasser in 15 Sek.
- Danach ca. 30 Sek. warten
Step 4: Zweiter Aufguss
- Wie oben gießen
- Ca. 90 g Wasser in 15 Sek.
- Danach 50–60 Sek. warten
Step 5: Dritter Aufguss
Nachdem der zweite Aufguss durchgelaufen ist:
- Erneut ca. 100 g Wasser in 15 Sek. gießen
- Spiralbewegung beibehalten
- Knapp 30 Sek. warten
Step 6: Vierter Aufguss
- Für den letzten Aufguss erneut ca. 100 g Wasser in ca. 20 Sek. spiralförmig gießen
- Von innen nach außen und zurück
- Warten, bis nichts mehr in die Kanne tropft
Sage Dual Boiler + DF83 v2
So gerne ich auch Handfilter und AeroPress mag: Für Espresso und Cappuccino komme ich immer wieder zur Sage Dual Boiler zurück.
Auch wenn es keine Profi-Maschine ist, liefert sie zuverlässig stabilen Druck und Dampf. Dank der zwei Boiler (Brühen + Dampf) lassen sich auch mehrere Milchgetränke zügig hintereinander zubereiten.
Neben ihr steht die DF83 v2. Das Setup hat bei uns einen festen Platz in der Küche.
Bohnen-Logbuch
{{< coffee-beans-table file="beans.csv" >}}
Kaffee Röstereien
- Beans & Dreams — Pomonaplein 49A, 2564 XS The Hague, Netherlands
- Lot61 Coffee Roasters — Archangelkade 17, 1013 BE Amsterdam, Netherlands
- Roastfactory — Brouwersgracht 4L, The Hague, Netherlands
- Single Estate Coffee Roasters — Piet Heinstraat 15, Den Haag, Netherlands
Das Handbuch
Willkommen zu diesem Leitfaden für eine effektive Zusammenarbeit mit mir. Er ist umfassend, aber nicht abschließend. Ich bin jederzeit offen für Diskussionen und Anpassungen.
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Einführung & Hinweise
Betrachte diesen Leitfaden, dieses Handbuch, als Werkzeug, um zu verstehen, wie ich am besten arbeite. Denke daran: Jeder Mensch ist einzigartig. Frage nach, wenn etwas unklar ist.
Dieses Handbuch spiegelt meine persönlichen Vorlieben und Gewohnheiten wider. Auch wenn diese Dinge gut zu mir passen, Dinge sind die für mich gut funktionieren, muss nicht immer für dich funktionieren oder allgemein anwendbar sein.
Ich glaube an Transparenz und direkte Kommunikation. Deshalb teile ich diese Einblicke.
Sprach- & Kommunikationshintergrund
- Muttersprache: Deutsch.
- Fließend in Englisch. Gelegentliche kulturelle Missverständnisse möglich. Bitte frag bei Unklarheiten nach.
- Ich schätze schnelle Rückmeldungen bei wichtigen Dokumenten.
Werte & Kommunikationsstil
- Mein Humor ist typischerweise trocken und manchmal sarkastisch, situationsbezogen. Nie gegen Personen oder deren Identitäten gerichtet.
- Ich achte darauf, dass mein Humor inklusiv und respektvoll bleibt. Falls er jemals daneben geht, sag mir bitte sofort Bescheid.
- Die Arbeit in internationalen Umgebungen bedeutet, dass meine Ausdrucksweise manchmal nicht so ankommt, wie beabsichtigt. Bitte frag nach einer Erklärung, wenn etwas seltsam erscheint oder dich unwohl fühlen lässt.
- Ich habe sehr wenig Toleranz für Bigotterie oder Diskriminierung und werde aktiv unangemessenes Verhalten ansprechen, das ich beobachte.
- Ich setze mich aktiv für Kollegen ein, die unfair behandelt werden.
So kommunizierst du mit mir
- Ich bevorzuge Instant Messaging/Chat für die meiste Kommunikation, mit dem Verständnis, dass es asynchron ist.
- Da ich in Deutschland/den Niederlanden (CET/CEST) ansässig bin, könnten meine "verfügbaren" Stunden nicht mit deinen übereinstimmen. Bitte sei dir der Zeitzonen bewusst.
- Bevor du Meetings planst, überlege, ob das Anliegen per E-Mail oder Chat erledigt werden könnte.
- Wenn etwas wirklich dringend ist, ruf mich an — ich werde antworten, wenn ich verfügbar und bereit bin.
- Keine "Hallo"-Nachrichten. Kkomm bitte direkt zur Sache.
- Frag nicht, ob du fragen darfst, frag einfach.
- Verwende konkrete Daten für Fristen (z.B. "bis Donnerstag, 22. Feb.") anstatt vager Begriffe wie "nächste Woche".
- Füge alle relevanten Informationen in deine erste Nachricht ein.
- Für E-Mail-Kommunikation: Sei spezifisch und präzise mit klaren Anforderungen und Fristen.
- Keine "Wir müssen reden"-Nachrichten.
Wenn Meetings notwendig sind:
- Plane sie während der Kernarbeitszeiten und vermeide Abendtermine.
- Füge klare Tagesordnungen und erwartete Ergebnisse hinzu.
- Respektiere die Zeit aller, indem du vorbereitet und fokussiert bist.
- Folge mit schriftlichen Zusammenfassungen für wichtige Entscheidungen oder Aufgaben.
- Ich empfehle die Verwendung von 'Smart Minutes' in Meetings. Mit einem LLM dahinter sind sie besonders effektiv. Das kann zusätzliche Infos oder Kontext aus dem Transkript hinzufügen. Das gilt auch für 1-1-Gespräche.
Merkmale meines Arbeitsstils
- Ich balanciere Detailorientierung mit Pragmatismus. Qualität ist mir wichtig, aber ich erkenne, wann etwas "gut genug" ist.
- Bei fesselnden Aufgaben arbeite ich hochkonzentriert und liefere detaillierte Ergebnisse; weniger interessante Aufgaben erfordern mehr Struktur.
- In stressigen Situationen bleibe ich ruhig und lösungsorientiert.
- Ich löse gerne Probleme, auch über meine direkten Zuständigkeiten hinaus.
- Meine Arbeitsqualität und -geschwindigkeit korrelieren stark mit dem empfundenen Sinn und Interesse an der Aufgabe.
Arbeitsumgebung & Vorlieben
- Ich wechsle problemlos zwischen Teamarbeit und fokussierter Einzelarbeit.
- Für komplexe Aufgaben benötige ich ungestörte Zeitfenster.
- Administrative und Routineaufgaben fallen mir schwerer,
- freundliche Erinnerungen helfen mir dabei, fokussiert zu bleiben.
- Ich bin dankbar für Hinweise, falls ich eine Nachricht oder Anfrage übersehen habe.
Wie du mir helfen kannst, erfolgreich zu sein
- Minimiere administrative Aufgaben, um meine Produktivität zu maximieren.
- Binde mich in Brainstorming und Problemlösungen ein. Diese Aktivitäten motivieren mich besonders.
- Ermögliche mir, an technisch herausfordernden und interessanten Aufgaben zu arbeiten.
- Gewähre mir Freiräume für Projekte, die meine Begeisterung wecken.
- Bei engen Fristen unterstütze mich durch Unterteilung in überschaubare Schritte mit kurzen Check-ins.
- Sprich mich an, wenn ich ungewöhnlich zurückhaltend werde.
- Möglicherweise benötige ich Unterstützung oder Orientierung.
Was andere an mir missverstehen könnten
- Mein direkter Kommunikationsstil wird manchmal fälschlicherweise als Ärger oder Frustration interpretiert.
- Ich vertrete klare Positionen zu Datenschutz, technischer Qualität und Berufsethik.
- Trotz meiner festen Überzeugungen bleibe ich offen für fundierte Gegenargumente und alternative Perspektiven.
Feedback-Präferenzen
- Ich bevorzuge direktes, konstruktives Feedback mit spezifischen, umsetzbaren Punkten.
- Wichtiges Feedback sollte in geplanten Einzelgesprächen erfolgen, nicht spontan.
- Informiere mich frühzeitig über Probleme, damit ich rechtzeitig gegensteuern kann.
- Bei technischem Feedback schätze ich detaillierte Erklärungen und fundierte Begründungen.
- Für effektives Feedback an mich:
- Fokussiere auf konkrete Verhaltensweisen oder Ergebnisse statt allgemeiner Aussagen
- Untermauere Punkte mit Beispielen
- Biete klare Verbesserungsvorschläge
- Sei direkt und professionell. Konstruktive Kritik ist willkommen
- Bei Zusammenarbeit schätze ich kontinuierliches Feedback zur Abstimmung auf gemeinsame Ziele.
Konfliktlösung
- Ich bevorzuge direkte Gespräche zur Klärung von Problemen oder Missverständnissen.
- Sprich Bedenken direkt mit mir an statt mit Dritten darüber zu reden.
- Ich bin offen für Feedback zu meinem Kommunikationsstil.
- Informiere mich unmittelbar, wenn mein Humor oder meine Ausdrucksweise Unbehagen verursacht.
Manual Of Me
Welcome to this friendly guide on how to collaborate effectively with me. While it's comprehensive, it's not exhaustive— I'm always open to discussion and adaptation.
Diese Seite gibt es auch auf Deutsch.
Introduction & Caveats
Think of it as a user-friendly guide for understanding how I work best. Remember, everyone is unique, so while these tips apply well to me, always feel free to ask if something isn't clear.
Disclaimer: This manual represents my preferences and habits. What works well for me might not always work for you or apply universally.
I believe in transparency and direct communication, which is why I'm sharing these insights.
Language & Communication Background
- Native German (from North Rhine-Westphalia).
- Fluent in English, though occasionally my idioms or cultural references may not land perfectly. Please ask if anything is unclear.
- I appreciate quick reviews of critical documents to ensure clarity.
Values & Communication Style
- My humor is typically dry and sometimes dark, always focused on absurdities or situations—never targeted at people or their identities.
- I consciously ensure my humor remains inclusive and respectful. If it ever misses the mark, let me know right away.
- Working in international environments means my expressions might not come always across as intended—please ask for clarification if something seems off or makes you uncomfortable.
- I have zero tolerance for bigotry or discrimination and will actively address any inappropriate behaviors I observe.
- I believe in actively supporting and protecting colleagues who face unfair treatment.
How To Communicate With Me
- I prefer instant messaging/chat for most communications, with the understanding that it's asynchronous.
- Being based in Germany/The Netherlands (CET/CEST), my "being available" hours might not align with yours—please be timezone-aware.
- Before scheduling meetings, consider if the matter could be handled via email or chat.
- If something is truly urgent, call me—I'll answer if I'm available and willing.
- No "hello" messages—please get straight to the point.
- Don't ask to ask, just ask.
- Use specific dates for deadlines (e.g., "by Thursday, Feb 22") rather than vague terms like "next week".
- Include all relevant information in your initial message.
- For email communication, be specific and precise with clear requirements and deadlines.
- No "Need to chat" messages.
- When meetings are necessary:
- Schedule during core working hours, avoiding evenings.
- Include clear agendas and expected outcomes.
- Respect everyone's time by being prepared and focused.
- Follow up with written summaries for important decisions or action items.
- I encourage using "smart minutes" in meetings, especially ones with an LLM behind them that can be queried for more context or information from the transcript—including 1:1s.
Working Style Characteristics
- I balance a detail-oriented approach with practical outcomes. While I strive for excellence, I recognize when work is "good enough."
- Highly engaging tasks bring out intense focus and detailed results; less interesting tasks might require additional structure.
- I handle stressful situations calmly and effectively, focusing clearly on solutions.
- I enjoy solving problems, even if they extend beyond my direct responsibilities.
- The quality and speed of my work often correlate with how meaningful or interesting I find the task.
Environment & Work Preferences
- I'm comfortable switching between collaborative environments and focused solo work.
- I appreciate uninterrupted periods to tackle detailed or complex tasks.
- Administrative tasks and non-core work aren't my favorite and can be challenging to focus on. Gentle reminders help keep me on track.
- Friendly nudges are welcome if you notice a missed message or follow-up.
How You Can Help Me Succeed
- Provide sufficient uninterrupted time for complex projects.
- Keep administrative tasks minimal to help maintain my productivity.
- Involve me in brainstorming and problem-solving, as these activities motivate me.
- Allow me to work on technical challenges that interest me.
- Offer autonomy on projects I feel passionate about.
- For tight deadlines, help break tasks into manageable steps with brief check-ins.
- Check in if I become unusually quiet—I might appreciate some support or guidance.
What People Might Misunderstand About Me
- My communication style can very blunt and direct—it could be misunderstood as anger or frustration (it isn't).
- I have strong beliefs about data privacy and protection, technical quality, and professional ethics.
- While I hold strong opinions, I'm open to discussion and different perspectives when backed by sound reasoning.
Feedback Preferences
- I appreciate direct, constructive feedback that is specific and actionable.
- For significant feedback, I prefer receiving it during scheduled one-on-ones rather than impromptu conversations.
- If something isn't working, I'd rather know sooner than later so I can adjust course.
- For technical feedback, I value detailed explanations and clear reasoning behind suggestions.
- When providing feedback about my work:
- Focus on specific behaviors or outcomes rather than general statements.
- Provide examples where possible.
- Suggest clear paths for improvement.
- Be direct but professional—I can handle constructive criticism.
- For collaborative projects, I welcome ongoing feedback to ensure we're aligned with expectations and goals.
Conflict Resolution
- I strongly prefer direct, person-to-person communication for addressing issues or misunderstandings.
- Don't talk about people behind their backs—address concerns directly with the person involved.
- I'm open to feedback and clarification about my communication style.
- Give direct feedback if my humor or communication style ever causes discomfort.
Vorherige Versionen Von Texten
Politik vor 2026-04-08
Politik
Man hört oft, man solle Menschen nicht nach ihrer politischen Einstellung beurteilen. Aber Politik ist nichts Abstraktes – sie ist persönlich. Sie entscheidet darüber, wie wir leben, wie frei wir sind und in was für einer Gesellschaft wir aufwachsen. Für mich ist Politik kein bloßes Gesprächsthema, sondern das Fundament unserer Werte. Wer wir sind, zeigt sich darin, wofür wir einstehen.

Wenn politische Bewegungen unterstützt werden, die auf Ausgrenzung, Rassismus oder Menschenfeindlichkeit setzen, dann ist das keine einfache ‚Meinungsverschiedenheit‘ mehr. Es ist eine Entscheidung darüber, welche Ungerechtigkeiten man bereit ist zu akzeptieren.
Ignoranz gegenüber Ideologien, die Menschenrechte untergraben, ist niemals neutral. Sie ist der Treibstoff für Unrecht. Unsere Sicherheit, unsere Würde und unsere Rechte sind nicht verhandelbar. Eine gerechte Gesellschaft fällt nicht vom Himmel – sie entsteht dadurch, dass wir Menschlichkeit aktiv verteidigen und klare Kanten zeigen, wo sie bedroht wird.“
Die US-Wahl 2024 und die gefährdete Demokratie
Trumps Rückkehr an die Macht war beunruhigend. Nicht nur für amerikanische Bürger, sondern für die ganze Welt. Politische Veränderungen können weitreichende Konsequenzen haben, die die globale Stabilität, internationale Beziehungen und das Wohlbefinden von Bürgern weltweit beeinflussen.
Seine Handlungen haben humanitäre Hilfe unterbrochen, zahllose Arbeitsplätze gekostet und langjährige globale Partnerschaften beschädigt. Das diplomatische Chaos rund um die Ukraine hat das Vertrauen zwischen den USA und ihren Verbündeten, besonders hier in Europa, tief erschüttert.
Durch meine langjährige Arbeit in internationalen Teams habe ich eine entscheidende Lektion gelernt: Wahre Führung zeigt sich in Verantwortlichkeit und Respekt gegenüber demokratischen Normen, nicht im rücksichtslosen Spalten von Nationen.
Gedanken zur deutschen Bundestagswahl 2025
Der CDU-Kandidat Merz wirkt mir da etwas unsicher, was die Bewältigung der Herausforderungen unserer Zeit angeht. Klarer, glaubwürdiger Dialog ist wichtiger denn je.
Der Rücktritt mehrerer FDP-Führungskräfte war ein notwendiger Schritt nach der Auflösung der Koalition 2024. Dennoch bleiben beunruhigende Strömungen in der politischen Landschaft bestehen.
Der Gewinn von 20 % der Sitze im Deutschen Bundestag durch die AfD, verkompliziert die politische Landschaft in Deutschland weiter. Zusammen mit der Einbeziehung umstrittener Persönlichkeiten wie Krah und Helferich, die für ihre extreme nationalistische Rhetorik und ihre beunruhigenden Verbindungen bekannt sind, stellt dies eine ernsthafte Bedrohung für die Demokratie dar.
Politische Ideologien verstehen
Politik ist komplex, und Meinungsverschiedenheiten haben oft nicht denselben Ausgangspunkt.
Ein Überblick über diese Ideologien:
- Der Sozialismus konzentriert sich auf das kollektive Wohlergehen mit dem Ziel, Ungleichheit zu verringern und sicherzustellen, dass jeder Zugang zu grundlegenden Dingen wie Gesundheitsversorgung und Bildung hat.
- Der Liberalismus setzt sich für individuelle Freiheiten, gleiche Rechte und demokratische Regierungsführung ein und schafft ein Gleichgewicht zwischen persönlicher Freiheit und sozialer Verantwortung.
- Der Konservatismus schätzt Tradition, Stabilität und schrittweise Veränderung und betont oft persönliche Verantwortung und die Freiheit des Marktes.
- Der Faschismus unterscheidet sich grundlegend von diesen, getrieben von Autoritarismus, Nationalismus und Unterdrückung von Andersdenkenden durch Angst und Spaltung.
Eine lebendige Demokratie lebt vom Diskurs zwischen Sozialismus, Liberalismus und Konservatismus. Faschismus dagegen bedroht die Demokratie selbst.
Das Verständnis dieser Unterschiede hilft, die Bedeutung politischer Entscheidungen zu erkennen.
Meine persönlichen Gedanken
Meine Erfahrungen in Deutschland und im Ausland haben meine Wertschätzung für stabile, menschliche Führung vertieft. Ich habe die Folgen gespaltener Gesellschaften aus erster Hand miterlebt, aber auch das Potenzial von inklusivem, respektvollem und offenem Dialog. Ich glaube fest daran, dass Zusammenarbeit, Empathie und progressive Werte die Grundlage für eine sichere, gerechte und nachhaltige Zukunft sind.
Für Freundlichkeit, Respekt und Fairness einzustehen ist keine Option. Es ist eine Verantwortung!
Obwohl ich starke Überzeugungen habe, bin ich offen für Gespräche, die meine Perspektiven mit vernünftigen Argumenten herausfordern.
Ich bin der Auffassung, dass es bestimmte fundamentale Grundwerte wie Menschenwürde und Gleichheit gibt, bei denen ich persönlich keinen Spielraum für Kompromisse sehe.
Danke fürs Lesen,
Carsten