Personal System

How I organize my work, thinking, habits, and personal workflows. A living description of systems that support how I operate day to day.

5 unverzichtbare Tage, die Sie jeden Monat einplanen sollten

Es kann auch als 5-Tage-System zum Neustart des Lebens betrachtet werden.

Zweck: Wirkt gegen Routine-Stagnation mit bewussten, hochrentablen Tagen, die das Gleichgewicht wiederherstellen und sinnvolle Erfahrungen schaffen.

1. Tag zum Aufräumen

Ein Tag, um physisch, mental und digital aufzuräumen.

Beispiel-Checkliste:

Das ist langweilig und unattraktiv.
Aber es ist die Pflege, die verhindert, dass das Leben aus den Fugen gerät.

2. Tag zum Abschalten

Legen Sie dein Telefon beiseite.
Schalten Sie Benachrichtigungen aus.
Melden Sie sich aus sozialen Medien ab.

Vermeiden Sie 24 Stunden lang so weit wie möglich technische Geräte.

Ideen:

Die Welt wird nicht untergehen, während du offline bist, aber deine psychische Gesundheit könnte sich verbessern.

3. Sei ein Tourist

Wann hast du deine Stadt das letzte Mal erkundet, als wäre sie nicht nur dein Wohnort?

Aktivitäten:

Routine lässt die Zeit wie im Flug vergehen. Erkundungen verlangsamen sie.

Ziel: Sieh die Welt um dich herum mit neuen Augen.

4. Tag der Wiederannäherung

Das Leben ist hektisch, aber Beziehungen machen es erst sinnvoll.

Nimm dir mindestens einen Tag im Monat Zeit, um wieder Kontakt zu Menschen aufzunehmen, die dir wichtig sind:

Keine Agenda. Keine Hintergedanken. Nur echte Verbindung.

5. Tag der kleinen Abenteuer

Du brauchst keinen Flugticket, um ein Abenteuer zu erleben.

Aktivitäten: Mach etwas Kleines, das neu ist, aber spannend klingt.

Ziel: Durchbrich deine Routine. Mach deinen Tag erzählenswerter.


Zusammenfassung

Wenn du es mit deiner Entwicklung ernst meinst, lies das und versuch, es zu befolgen. Du wirst sehen, dass sich die Dinge zum Besseren wenden werden.

Aber in Wahrheit kommt es auf die kleinen Entscheidungen an, die du jeden Tag triffst.

Jede Handlung, jede Gewohnheit und sogar jeder Beitrag, den du siehst, trainiert deinen Geist.

Wenn dein Feed voller Drama ist, lernt dein Gehirn Drama.

Wenn dein Feed voller Weisheit ist, lernt dein Gehirn Wachstum.

Bookmarks

Hier landet alles, was mir im Netz wichtig ist. Statt meine Lesezeichen über zig Browser und Geräte zu verteilen, sammle ich sie jetzt einfach hier. Die Liste lebt: Es kommen ständig neue Links dazu, Altes fliegt raus – so hab ich meine Interessen immer und überall griffbereit.

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People

AI

Development

Finance

Games

Hardware

3D Printing

Knowledge

Listening

Linux

Learn Linux Through Games

macOS

Miscellaneous

Services

Fediverse

Messenger

Music

Privacy

Reading

Security

Self-Hosted

Shopping Cart

Technology

Tools

Ascii

CSS

Fonts

RegEx

Misc

Watching

Windows


Read Later

Infrastruktur

Eine (sorgfältig) zusammengestellte Auswahl an Diensten, die für unterschiedliche Anforderungen konzipiert sind. Von der Absicherung von Verbindungen in öffentlichen WLAN-Netzen bis hin zur Datenspeicherung und der Verwaltung von E-Mails. Ich habe eine Sammlung von Tools zusammengestellt, auf die ich sowohl privat als auch geschäftlich unterwegs zurückgreife.

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Internet

Das Internet ist aus der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Ohne Internet wären alltägliche Aufgaben wie Online-Banking, Geldüberweisungen, das Abrufen von Fahrplänen des öffentlichen Nahverkehrs, der Kauf von Tickets, die Überprüfung von Öffnungszeiten oder der Kontakt zu Familie und Freunden auf der ganzen Welt nur schwer möglich.

Selbst leichtere Aktivitäten, etwa das Konsumieren von Memes in sozialen Medien, sind auf einen Internetzugang angewiesen.

Um online zu bleiben, benötigt man in der Regel eine Mobilfunk-, WLAN- oder Festnetzverbindung.

Für zusätzliche Sicherheit und Flexibilität nutze ich bei den meisten Online-Aktivitäten NetBird, Tailscale oder Mullvad VPN.

Diese Lösungen bieten sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, vereinfachen den Zugriff auf private Netzwerke über Geräte hinweg, schützen die Privatsphäre in unsicheren Netzwerken und ermöglichen eine zuverlässige, ortsunabhängige Verbindung ohne komplexe Konfiguration.

SIM-Karten

Der Kauf einer SIM-Karte am aktuellen Aufenthaltsort ist in der Regel unkompliziert. Die meisten Läden und Shops bieten Prepaid-Optionen an, die den grundlegenden Datenbedarf für alltägliche Aufgaben abdecken.

Innerhalb der EU ist der Kauf einer SIM-Karte besonders komfortabel. Man kann problemlos eine SIM-Karte in einem günstigeren EU-Land erwerben und sie anschließend in der gesamten Region nutzen. Dank EU-weiter Regulierung ist Roaming innerhalb der Mitgliedsstaaten kostenfrei, sodass bei der Nutzung in teureren EU-Ländern keine zusätzlichen Gebühren anfallen.

Die meisten dieser SIM-Karten sind im Verhältnis zu ihrer Leistung relativ teuer. In etwa 99 % der Fälle ist man mit einer lokal gekauften SIM-Karte günstiger unterwegs und profitiert gleichzeitig von besserem Datenschutz.

Alternativ gibt es Online-Dienste, die den Aufwand vermeiden, vor Ort Geschäfte zu finden, die SIM-Karten ohne Know-Your-Customer-(KYC-)Anforderungen verkaufen. Je nach Land sowie benötigtem Daten- oder Telefonieumfang können diese Angebote jedoch kostenintensiv sein. Ein Beispiel hierfür ist silent.link.

Wer lediglich eine anonyme virtuelle Telefonnummer für Anrufe und SMS benötigt, kann einen Blick auf JMP, Crypton oder Hushed werfen, die keine KYC-Verifizierung erfordern.

WiFi

Kostenloses WLAN lässt sich über verschiedene Online-Ressourcen finden. Beispielsweise bietet WiFi Map Apps für iOS und Android an, die öffentlich zugängliche WLAN-Zugangspunkte übersichtlich auf einer Karte darstellen.

VPN

Ich nutze VPNs für einen Großteil meiner Online-Aktivitäten. Ein VPN ist dabei nur eine von mehreren Maßnahmen, um es der unternehmerischen Überwachung (Amazon, Facebook, Google, Twitter usw.) schwieriger zu machen.

Ein VPN kann außerdem hilfreich sein, wenn man Linux-ISOs über BitTorrent herunterlädt. Dabei sollte man sich jedoch bewusst sein, dass VPNs keine Allheilmittel für Privatsphäre sind und keinesfalls vor staatlicher Überwachung schützen.

Ich habe eine Zeit lang versucht, eine eigene VPN-Infrastruktur auf Basis von WireGuard zu betreiben. Die Idee war, ein kleines, selbstverwaltetes Setup zu haben, das mir volle Kontrolle über Konfiguration, Standorte und Zugangsmodelle gibt.

In der Praxis stellte sich jedoch heraus, dass der laufende Aufwand zu hoch war. Wartung, Updates, Monitoring, der regelmäßige Austausch von Servern sowie die Absicherung der gesamten Infrastruktur haben deutlich mehr Zeit und Aufmerksamkeit erfordert, als es für meinen Anwendungsfall sinnvoll war. Aus diesem Grund habe ich das Vorhaben schließlich aufgegeben und setze heute überwiegend auf kommerzielle VPN-Anbieter.

Hinweis: Je weniger Nutzer ein VPN hat, desto einfacher wird es für andere Teilnehmer, einzelne Nutzer anhand von Nutzungsmustern zu identifizieren. Ein eigenes VPN zu betreiben ergibt nur für spezielle Zwecke Sinn, etwa zum Aufbau eines echten privaten Netzwerks für Datenaustausch oder sichere Kommunikation zwischen bekannten Parteien.

Wenn es hingegen primär darum geht, zu verhindern, dass YouTube ein Schattenprofil über die eigene Vorliebe für Telenovelas erstellt, ist man mit einem kommerziellen VPN besser beraten – vorausgesetzt, der eingesetzte Browser ist möglichst resistent gegen Fingerprinting.

Für kommerzielle VPN-Dienste empfehle ich Anbieter zu wählen, die Barzahlung oder Monero (XMR) für eine bessere Anonymität akzeptieren. Hier sind einige Optionen:

Als allgemeine Faustregel gilt, den Einsatz von VPNs an die jeweilige Aufgabe und an die Art der zu übertragenden Inhalte anzupassen.

Dabei sollte man stets im Hinterkopf behalten, dass VPN-Anbieter – auch wenn sie eine No-Log-Policy versprechen – zu jedem Zeitpunkt die Quell-IP sehen können, von der aus die Verbindung aufgebaut wird.

Reisehinweis:

Die Nutzung von Tor und VPNs ist in vielen Ländern verboten, stark eingeschränkt oder an bestimmte Auflagen gebunden. Vor Reisen sollte man sich daher immer mit der lokalen Rechtslage und der tatsächlichen Durchsetzungspraxis vertraut machen.

In einigen Ländern sind VPNs und Anonymisierungsdienste weitgehend oder vollständig untersagt: In Belarus, Nordkorea und Turkmenistan sind VPNs faktisch verboten und ihre Nutzung kann zu ernsthaften Konsequenzen führen. In Myanmar ist die Verwendung nicht genehmigter VPNs strafbar.

Andere Staaten erlauben VPNs nur eingeschränkt oder ausschließlich in staatlich genehmigter Form: In China und Russland sind nur offiziell zugelassene VPN-Dienste erlaubt, während unabhängige Anbieter systematisch blockiert werden. In Iran und Oman ist die private Nutzung ohne behördliche Genehmigung illegal. In der Türkei werden VPNs regelmäßig blockiert, insbesondere während politischer Krisen oder sicherheitsrelevanter Ereignisse. In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist VPN-Nutzung grundsätzlich erlaubt, kann jedoch strafbar sein, wenn sie zur Umgehung gesetzlicher Beschränkungen eingesetzt wird.

In weiteren Ländern existiert kein ausdrückliches Verbot, die Nutzung ist jedoch situationsabhängig oder riskant: In Uganda wurden VPNs zeitweise blockiert, ein generelles Verbot besteht jedoch nicht. In Ägypten sind VPNs formal legal, die Umgehung von Zensurmaßnahmen kann jedoch Sanktionen nach sich ziehen.

Dies bedeutet nicht, dass Tor oder VPNs grundsätzlich vermieden werden sollten. Vielmehr geht es darum, sich der rechtlichen Rahmenbedingungen bewusst zu sein und diese Werkzeuge informiert, situationsangepasst und verantwortungsvoll einzusetzen, um unnötige Risiken zu vermeiden.

Firewall

Auf meinem Windows PC Workstation sind standardmäßig alle Ports gesperrt und ausgehende Verbindungen müssen explizit erlaubt werden.

Für Linux-Desktops ist OpenSnitch generell einen Blick wert.

Unter macOS erfüllt Little Snitch im Alert-Modus seinen Zweck. Der kleine Bruder Little Snitch Mini ist eine gute Alternative für Nutzer, die keine detaillierte Kontrolle benötigen, aber dennoch ausgehende Verbindungen überwachen möchten. Dazu bieten die Blocklisten eine sinnvolle Ergänzung.

Allerdings scheinen Apples eigene Dienste Firewall-Regeln oder VPNs nicht immer zuverlässig zu respektieren. Daher ist es sinnvoll, die Kommunikation zusätzlich über eine dedizierte Firewall (z. B. auf Router-Ebene) zu unterb inden.

Browsing

Für mein tägliches Surfen im Internet nutze ich hauptsächlich Firefox mit einer Auswahl an Erweiterungen. Zusätzlich verwende ich ungoogled Chromium sowie Safari.

Safari setze ich vor allem für Homelab-Themen und für alles ein, was im Zusammenhang mit Apple-Diensten steht.

In Firefox verwende ich die folgenden Erweiterungen:

In Ungoogled Chromium verwende ich die folgenden Erweiterungen:

Ich halte JavaScript standardmäßig deaktiviert (über uBlock) und aktiviere es nur für mir bekannte und vertrauenswürdige Websites.

Natürlich existiert neben der JavaScript-Engine weitere Angriffsfläche. Durch die konsequente Reduzierung dieser Oberfläche wird das Kosten-/Nutzen-Verhältnis für Angriffe jedoch so unattraktiv, dass sich das theoretische Risiko in der Praxis möglicherweise nie realisiert.

Beachte, dass Browser-Erweiterungen deinen Browser eindeutiger identifizierbar machen können (Browser-Fingerprinting).

Teste regelmäßig den Fingerprint deines Browsers, um sicherzustellen, dass er nicht zu stark aus der Masse heraussticht. Werkzeuge wie Cover Your Tracks und Am I Unique helfen dabei, die Einzigartigkeit des eigenen Browsers einzuschätzen.

Zusätzlich dazu verwende ich in about:config bzw. in meiner user.js die folgenden Einstellungen für Firefox:

accessibility.typeaheadfind.flashBar = 0
app.shield.optoutstudies.enabled = false
beacon.enabled = false
browser.contentblocking.category = strict
browser.safebrowsing.downloads.remote.enabled = false
browser.safebrowsing.malware.enabled = false
browser.safebrowsing.phishing.enabled = false
browser.send_pings = false
browser.sessionstore.privacy_level = 2
browser.urlbar.speculativeConnect.enabled = false
browser.newtabpage.activity-stream.feeds.telemetry = false
browser.ping-centre.telemetry = false
browser.tabs.crashReporting.sendReport = false
browser.newtabpage.activity-stream.section.highlights.includePocket = false
services.sync.prefs.sync.browser.newtabpage.activity-stream.section.highlights.includePocket = false
extensions.pocket.enabled = false
toolkit.telemetry.enabled = false
toolkit.telemetry.server = ""
toolkit.telemetry.unified = false
datareporting.healthreport.uploadEnabled = false
media.gmp-widevinecdm.enabled = false
media.navigator.enabled = false
network.cookie.cookieBehavior = 5
network.dns.disablePrefetch = true
network.dns.disablePrefetchFromHTTPS = true
network.http.referer.XOriginPolicy = 2
network.http.referer.XOriginTrimmingPolicy = 2
network.http.sendRefererHeader = 0
network.IDN_show_punycode = true
network.predictor.enable-prefetch = false
network.predictor.enabled = false
network.prefetch-next = false
privacy.donottrackheader.enabled = true
privacy.firstparty.isolate = true
privacy.resistFingerprinting = true
privacy.resistFingerprinting.letterboxing = true
privacy.trackingprotection.cryptomining.enabled = true
privacy.trackingprotection.enabled = true
privacy.trackingprotection.fingerprinting.enabled = true
privacy.trackingprotection.socialtracking.enabled = true
webgl.disabled = true
pdfjs.enableScripting = false
security.ssl3.rsa_des_ede3_sha = false
security.ssl.require_safe_negotiation = true
geo.enabled = false

Auch wenn manche Firefox, Safari oder Chrome nicht mehr mögen, halte ich es weiterhin für sinnvoll, mehrere unterschiedliche Browser installiert zu haben – und zwar aus mehreren Gründen:

Search Engines

Die folgenden Suchmaschinen werden von mir am meisten verwendet:

Möglicherweise werde ich wechseln, da DuckDuckGo angekündigt hat, Suchergebnisse zu zensieren – unter dem Vorwand, Nutzer vor Desinformation zu schützen.

Da ich aktiv weder Google noch Bing verwende, kann ich die folgenden Suchmaschinen empfehlen: Startpage, Qwant und Searx.

Maps

Für Adresssuchen und Navigation nutze ich überwiegend Apple Maps. Aber auch OpenStreetMap. Ich versuche aber, mehr und mehr Organic Maps und OsmAnd zu nutzen.

Wann immer möglich, versuche ich zudem GoMap! zu nutzen und empfehle ausdrücklich, dies ebenfalls zu tun. Wer mit Android unterwegs ist, dem empfehle ich ausserdem StreetComplete und NeoStumbler.

Kommunikation

Kommunikation macht einen großen Teil meines digitalen Lebens aus. Um mit Familie, Freunden und geschäftlichen Kontakten in Verbindung zu bleiben, nutze ich eine Vielzahl and Messenger, Videokonferenz-Tools, sozialen Netzwerken und weiteren Platformen.

E-Mail

Für E-Mail nutze ich hauptsächlich iCloud Mail mit einem kostenpflichtigen Account. Dieser ermöglicht es mir, eigene Domains einzubinden sowie Ad-hoc-Adressen nach Bedarf zu generieren.

Die Möglichkeit, für unterschiedliche Zwecke separate E-Mail-Adressen zu verwenden, hilft dabei, Kommunikation sauber zu trennen und die Weitergabe einer primären Adresse zu vermeiden. Gleichzeitig profitiere ich von der stabilen Zustellbarkeit und der guten Server-Reputation, die insbesondere im geschäftlichen Umfeldentscheidend ist.

Auch wenn iCloud Mail kein spezialisierter „Privacy-Mail“-Dienst ist, bietet es für meinen Anwendungsfall einen praktikablen Kompromiss aus Zuverlässigkeit, Integration ins Apple-Ökosystem und ausreichend Kontrolle über Domains und Adressverwaltung.

Vorsicht ist auch bei privaten E-Mail-Anbietern wie ProtonMail geboten, da sie Nutzer stark an ihre Plattform binden und einen späteren Wechsel erschweren – selbst dann, wenn dieser nicht freiwillig erfolgt.

Wer nach Alternativen sucht, findet hier eine nicht abschließende Liste möglicherweise interessanter Dienste. Für zusätzliche Anonymität empfiehlt sich die Nutzung über Tor.

Messaging

Direkte und kleine Gruppenkommunikation

Ich nutze weiterhin Messages (ehemals iMessage) aber verstärkt mehr und mehr Signal, auch wenn ich beide Dienste inzwischen deutlich kritischer sehe als noch vor einigen Jahren. Apple schwächt den ohnehin begrenzten Datenschutz von Messages schrittweise weiter, und auch Signal ist trotz seiner technischen Stärken ein zentralisierter Dienst, der ein gewisses Maß an Vertrauen erfordert.

In der Praxis überwiegen jedoch pragmatische Gründe. Beide Messenger sind weit verbreitet, zuverlässig und tief im Alltag von Familie, Freunden und beruflichen Kontakten verankert. Auf WhatsApp vollständig zu verzichten ist realistisch kaum möglich, ohne soziale Beziehungen unnötig zu belasten oder ganz zu verlieren. So sehr mich das frustriert: soziale Kontakte sind am Ende wichtiger als eine technisch saubere, aber isolierte Lösung.

Positiv hervorzuheben ist, dass Signal inzwischen Benutzernamen eingeführt hat, sodass Gespräche auch ohne Weitergabe der eigenen Telefonnummer möglich sind (Ankündigung von Signal). Das ist eine sinnvolle Verbesserung, ändert jedoch nichts daran, dass Signal ein zentral betriebener Dienst bleibt.

Langfristig würde ich Messenger wie Threema oder XMPP (Jabber) bevorzugen, da sie ohne Telefonnummer auskommen und aus Datenschutzsicht robuster aufgestellt sind. In der Realität scheitert dies jedoch meist an fehlender Akzeptanz. Viele Menschen sind nicht bereit, für einen Messenger zu bezahlen oder sich mit Alternativen auseinanderzusetzen. Versuche, das eigene Umfeld davon zu überzeugen, enden oft mit Unverständnis – oder mit der bekannten Frage, warum man „immer alles anders machen muss“.

Derzeit bleibt daher ein bewusster Kompromiss: Ich nutze etablierte Messenger weiter, kenne ihre Einschränkungen und ziehe dort klare Grenzen, wo es möglich ist. Parallel versuche ich, datenschutzfreundlichere Alternativen zu fördern und selbst zu nutzen, ohne dabei soziale Beziehungen aufs Spiel zu setzen.

Einen guten Überblick über viele Messenger bietet der Kuketz-Blog – Messenger-Übersicht.

Community- und Gruppenkommunikation

Früher habe ich viel Zeit im IRC verbracht. Über Jahre hinweg war es der Ort für offene, themengetriebene Diskussionen und spontane Gespräche. Nach dem Zusammenbruch von Freenode fiel es mir jedoch schwer, auf Libera Chat oder anderen Nachfolgenetzwerken wieder Anschluss zu finden. Zusätzlich empfand ich Teile der dortigen Moderations- und Betreiberkultur als problematisch, insbesondere im Umgang mit Fehlverhalten innerhalb des Netzwerks.

Auch mit Matrix habe ich mich eine Zeit lang intensiver beschäftigt, unter anderem mit Element. Das Netzwerk hat konzeptionell großes Potenzial, leidet jedoch aus meiner Sicht nach wie vor unter technischer Unzuverlässigkeit, schwacher Benutzererfahrung und teils sehr schlechter Performance. Viele Räume sind klein, abgeschottet oder inaktiv, wodurch echte, lebendige Diskussionen selten geworden sind.

XMPP möchte ich perspektivisch stärker nutzen, etwa mit Conversations auf dem Smartphone und Profanity am Rechner. Aktuell fehlt mir jedoch meist die Zeit, mich dort regelmäßig und aktiv einzubringen.

Inzwischen verbringe ich einen Großteil meiner Zeit auf Discord. Vor allem im Gaming-Umfeld ist es der zentrale Treffpunkt meines sozialen Umfelds. Inhalte lassen sich schnell teilen, Voice- und Video-Chats funktionieren zuverlässig, und spontane Interaktion ist ohne größere technische Hürden möglich.

Mir ist bewusst, dass Discord in puncto Datenschutz kaum Ansprüche erfüllt. Gleichzeitig finden dort keine sensiblen Gespräche statt, sondern soziale Interaktion, Unterhaltung und gemeinsames Spielen. Dieses Spannungsfeld – zwischen funktionaler Nutzbarkeit und datenschutzrechtlichen Bauchschmerzen – nehme ich bewusst in Kauf, ziehe aber klare Grenzen, was Inhalte und Nutzungskontext betrifft.

Voice- und Video-Calling

Die meisten alltäglichen Videoanrufe finden bei mir über FaceTime statt, sofern alle Beteiligten im Apple-Ökosystem unterwegs sind. Das funktioniert zuverlässig, ist unkompliziert und erfüllt seinen Zweck.

Für Konferenz- oder Gruppenanrufe mit mehreren Räumen, Moderation oder Screen-Sharing bevorzuge ich Open-Source-Lösungen wie Jitsi oder BigBlueButton. In der Unternehmenswelt sind jedoch Zoom oder Microsoft Teams häufig alternativlos – sei es durch Vorgaben oder durch schlichte Gewohnheit.

In solchen Fällen versuche ich, den Schaden zu begrenzen: Ich nutze diese Dienste möglichst isoliert, etwa in einer virtuellen Maschine oder auf einem separaten Gerät, erlaube Mikrofonzugriff nur temporär und verweigere den Zugriff auf Kamera oder Bildschirm, sofern dies nicht zwingend erforderlich ist.

Telefonate im klassischen Sinne will ich in Zukunft eher vermeiden.. Zwar lassen sich viele Dinge im Gespräch schneller klären als über lange Textverläufe, dennoch versuche ich ungeplante Anrufe weitgehend zu vermeiden. Unangekündigte Telefonate lehne ich in der Regel ab, nicht zuletzt wegen der weiterhin hohen Anzahl an Spam- und Werbeanrufen. Wenn ich telefoniere, dann bevorzugt über VoIP – klassische GSM-Telefonie bietet aus meiner Sicht weder akzeptable Qualität noch nennenswerte Privatsphäre.

Social Networks

Abgesehen von gelegentlichen Beiträgen auf Mastodon nutze ich soziale Netzwerke nur noch sehr eingeschränkt bis gar nicht. Reddit habe ich nie aktiv genutzt, Twitter/X habe ich vor einiger Zeit völlig aufgegeben, und neuere Plattformen wie Bluesky oder Lemmy konnten mein Interesse bislang nicht nachhaltig wecken.

Nach der Übernahme von Twitter bin ich ins Fediverse zurückgekehrt und habe dort wieder einen Account eingerichtet. Auf nrw.social fühle ich mich gut aufgehoben – auch wenn ich die Plattform überwiegend passiv nutze. Es gibt einige Accounts mit sehr guten Inhalten, doch insgesamt habe ich den Eindruck, dass auch Mastodon stark zu Echo-Kammern neigt.

Vielleicht ist es weniger eine Plattform- als eine Nutzungsfrage: weniger konsumieren, bewusster auswählen, gelegentlich die eigene Timeline neu sortieren und offen für neue Themen bleiben.

Darüber hinaus schaue ich gelegentlich auf Hacker News vorbei, um neue Open-Source-Projekte, Werkzeuge oder technische Entwicklungen zu entdecken – oder schlicht, um einen Eindruck davon zu bekommen, womit sich die Szene aktuell beschäftigt.

Kontakte, Kalender und Reminders

Früher habe ich einen eigenen CardDAV- und CalDAV-Server mit Baikal betrieben, um Kontakte und Kalender selbst zu hosten. Das mache ich inzwischen nicht mehr.

Meine E-Mail läuft über iCloud. Mit "E-Mail-Adresse verbergen" bietet Apple zudem einen Dienst zur automatischen Generierung von Wegwerf-Adressen an, der für mich außerordentlich zuverlässig und unkompliziert funktioniert. Da außerdem eine meiner Domains daran angebunden ist, war es für mich ein logischer Schritt, auch Kontakte und Kalender dort zu verwalten.

Oft wird argumentiert, dass iCloud nicht sicher genug sei. Apple setzt zwar auf starke Verschlüsselung und umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen, allerdings sind Kalender und Kontakte aufgrund der verwendeten Standards (CardDAV / CalDAV) nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt. Apple weist selbst transparent darauf hin (Apple: iCloud-Datensicherheit).

Für mich ist dieses Sicherheitsniveau derzeit ausreichend. Ich vertraue darauf, dass Apple meine Daten nicht in der Weise monetarisiert, wie es bei anderen großen Anbietern üblich ist, insbesondere nicht zur systematischen Profilbildung für Werbezwecke. Dieser Ansatz ist aus meiner Sicht auch Teil des Geschäftsmodells – inklusive des höheren Einstiegspreises der Plattform (Apple Privacy).

Sollte sich dieser Umgang mit Daten in Zukunft grundlegend ändern, würde ich mein Setup erneut überdenken. Bis dahin sind meine Kalender- und Kontaktdaten bei Apple für meinen Anwendungsfall gut aufgehoben.

Als Alternative zu den Apple Webwerf-Adresse, gibt es mailgw und im DuckDuckGo Browser die DuckDuckGo Email Protection welche auf deren Hilfe-Seiten ausfürlich erklärt wird.

Man muss nicht alles in die Cloud legen

Man muss nicht alles jederzeit und überall in der Cloud verfügbar machen. Dienste wie CardDAV, CalDAV oder Passwortmanager-Instanzen müssen nicht offen im Internet stehen. Wenn ein externer Zugriff notwendig ist, ist es sinnvoller, diese Dienste über sichere Tunnel wie WireGuard oder Tailscale erreichbar zu machen, statt sie direkt zu exponieren. Einen Dienst öffentlich bereitzustellen sollte immer die letzte Option sein.

Wer höhere Anforderungen an Kontrolle, Selbsthosting oder Abschottung hat, hat dafür heute sehr gute Möglichkeiten – vom lokalen Betrieb bis hin zu VPN-basiertem Zugriff. Für meinen Alltag überwiegen jedoch derzeit Komfort, Integration und ein für mich akzeptables Maß an Sicherheit, weshalb ich mich bewusst für iCloud entschieden habe.

Dokumente & Daten

Der Umgang mit Dokumenten und persönlichen Daten ist immer ein Abwägen zwischen Sicherheit und Alltagstauglichkeit. Nicht jeder Anwendungsfall erfordert maximale Absicherung oder komplexe Setups – entscheidend ist, die eigenen Anforderungen realistisch einzuschätzen.

In meinem Setup liegt der Fokus auf dem Schutz sensibler Daten im Ruhezustand, während unkritische Inhalte bewusst weniger streng behandelt werden. Ziel ist ein pragmatischer, funktionaler Umgang mit Daten, der Sicherheit bietet, ohne den Alltag unnötig zu verkomplizieren.

Wenn die Daten in irgendeiner Form vertraulich sind, verwende ich zusätzlich Cryptomator- oder VeraCrypt-Container, um die Inhalte vor unbefugtem Zugriff zu schützen.

Versionskontrolle

Ein großer Teil meiner sensiblen Daten steht unter Versionskontrolle, das heißt, ich verwalte sie in Git-Repositories. Wenn die Daten in irgendeiner Form vertraulich sind, verwende ich zusätzlich transcrypt um sie transparent zu ver- und entschlüsseln.

Je nach Art der Daten liegt das Git-Remote entweder in einem öffentlichen oder privaten git-Repository oder auf einem privaten Git-Server, den ich innerhalb meiner eigenen Infrastruktur betreibe.

Darüber hinaus nutze ich git auch zur Zusammenarbeit, da sich anderen Personen gezielt Zugriff auf einzelne Repositories gewähren lässt, ohne mehr Daten freizugeben als notwendig.

Dabei sollte man berücksichtigen, dass Versionskontrolle vor allem für sich ändernde Daten sinnvoll ist, bei denen eine nachvollziehbare Historie gewünscht ist. Für statische oder große Binärdateien kann Git hingegen schnell zu unnötigem Speicherverbrauch führen und ist dort nur eingeschränkt geeignet.

Synchronized Data (Datensynchronisation)

Daten, die keiner Versionskontrolle unterliegen müssen und unter Umständen nicht jederzeit verfügbar sein müssen, fallen für mich in diese Kategorie. Dazu zählen beispielsweise Dokumente, die aus organisatorischen oder rechtlichen Gründen aufbewahrt werden, sich aber nur selten ändern.

Für diese Art von Daten nutze ich Syncthing. Syncthing übernimmt die Synchronisation der benötigten Daten zwischen meinem Computer, meinem NAS und meinem Smartphone. Im Kern handelt es sich dabei um eine dezentrale Alternative zu Diensten wie Dropbox, ohne zentralen Anbieter und ohne Cloud-Zwang.

Da Syncthing mehrere Ordner unabhängig voneinander synchronisieren kann, habe ich zusätzlich einen gemeinsamen „Shared“-Ordner eingerichtet. Über diesen lassen sich innerhalb der Familie unkompliziert Dateien austauschen – etwa Fotos oder Dokumente – ohne sie per E-Mail versenden oder auf externe Cloud-Dienste hochladen zu müssen.

Office Suites & Dokumentenerstellung

Statt Google Docs oder Microsoft Office 365 nutze ich überwiegend reine Textformate, die ich bei Bedarf in andere Ausgabeformate wie etwa PDF überführe. Dieser Ansatz erlaubt eine klare Trennung zwischen Inhalt und Darstellung und ist langfristig robust sowie gut automatisierbar.

Für das Schreiben von Texten verwende ich meist HedgeDoc oder VSCodium, in letzter Zeit auch zunehmend den Zed Editor. Zur Erzeugung von PDF-Dateien nehme ich entweder Pandoc oder eine self-hosted Instanz von Stirling PDF.

Für komplexere oder stärker layoutorientierte Texte, die ich nur selten erstelle, greife ich je nach Kontext auf macOS Pages oder LibreOffice zurück.

Kollaboratives Arbeiten findet entweder über HedgeDoc oder über CryptPad statt.

Diagramme

Für einfache Diagramme verwende ich diagrams.net (ehemals draw.io) oder eine self-hosted Instanz.

Mit Monodraw für macOS gibt es ein sehr gutes Werkzeug für ASCII-Diagramme, das allerdings leider nicht plattformübergreifend ist.

Wenn ich anspruchsvollere Diagramme für Service- oder Systemarchitekturen benötige, nutze ich Cloudcraft.

Backups

Da die meisten wichtigen Daten, mit denen ich arbeite, bereits in entfernte Git-Repositories gepusht oder über Syncthing synchronisiert werden, ist der Umfang klassischer Backups bei mir überschaubar. Für die Daten, die dennoch gesichert werden müssen, setze ich auf rsync, setze ich auf restic und rclone.

Security

Cloud

Infrastructure Providers

Domains

Git

Web

APIs & Services

Analytics

Push Notifications

Further Reading

Command Line

Die Kommandozeile ist für mich nach wie vor eines der mächtigsten Werkzeuge in der Softwareentwicklung und Systemadministration. Hier sammle ich meine liebsten Tools und Helfer, die meinen Alltag auf der Shell erleichtern.

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Während ich eine starke Vorliebe für kleine Programme habe, die eine Aufgabe sehr gut erledigen, bin ich auch Verfechter davon, die richtige Technologie für die richtige Aufgabe einzusetzen. Daher bevorzuge ich C/C++, Rust und Go-Programme, aber ich habe auch nichts dagegen, Python-, Node.js-, Ruby- oder Elixir/Erlang-basierte Helfer zu verwenden, um eine Aufgabe zu erledigen. Zum Beispiel würde ich definitiv eine C/C++- oder Rust-Alternative zu ls bevorzugen – hier bitte, nehmen sie eza – gegenüber einer Node.js-Version, einfach weil ich möchte, dass sie sofort verfügbar ist und so wenig CPU und Speicher wie möglich verbraucht.

Das Setup

Hier ist eine Liste an CLI Tools die ich mehr oder weniger regelmäßige nutze und die ich nicht missen mächte. Sie erleichtern und vereinfachen das Leben auf der Kommandozeile schon sehr.

Viele Funktionen die von diesen Kommandzeilentools abgebildet werden, sind oft auch in kommerzieller Software zu finden. Als CLI meist schneller, wesentlich kleiner und effizienter.

Ich nutze die fish shell wo immer es geht. Mein Farbschema ändert sich immer mal, aber meistens benutze ich das Catppuccin.

Liste der Tools

Die meisten dieser Tools können über Homewbrew installiert werden.

Computer

Eine Übersicht über meine Computing-Hardware, die ich aktuell privat und zum Spielen nutze,inklusive einiger technischer Details.

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Die Hardware, die ich nutze, muss leistungsfähig sein, gleichzeitig aber so mobil bleiben, dass sie mir nicht zur Last fällt. Zwar findet ein Großteil der rechenintensiven Arbeit heute in der Cloud statt, doch es gibt nach wie vor Aufgaben, die sich nicht sinnvoll auslagern lassen – und bei denen rohe Rechenleistung einen spürbaren Unterschied macht. Deshalb suche ich kontinuierlich nach Wegen, mein Setup so zu verbessern, dass es mobil bleibt und mir trotzdem genug Rechenleistung bietet, um unabhängig von stabiler Internetverbindung oder fremder Hardware arbeiten zu können.

air

Mein primäres mobiles Arbeitsgerät ist ein MacBook Air (M4) mit 32 GB Unified Memory in der Farbe Midnight. Es vereint hohe Rechenleistung mit sehr guter Mobilität und dient mir sowohl unterwegs als auch am Schreibtisch als vollwertiger Arbeitsplatz.

Komponente Details
CPU Apple M4 (ARM64)
GPU Integrierte Apple GPU
RAM 32 GB Unified Memory
SoC Apple Silicon (M4)
Storage Interner NVMe-Flash (Apple)
Cooling Passiv (lüfterlos)
Display Liquid Retina Display
OS macOS
Keyboard Integrierte Apple-Tastatur
Mouse Logitech MX Master 3
Farbe Midnight

Im stationären Betrieb nutze ich das MacBook häufig mit einem externen Monitor, wodurch es sich problemlos als vollwertiger Desktop-Ersatz einsetzen lässt, ohne seine Mobilität einzubüßen.

Software & Arbeitsweise

Ein Großteil meiner täglichen Arbeit findet lokal auf dem Gerät statt. Auch wenn Cloud-Dienste eine zunehmende Rolle spielen, ist mir wichtig, unabhängig von einer stabilen Internetverbindung produktiv arbeiten zu können.

Die meiste Software installiere ich über Homebrew. Werkzeuge, die dort nicht verfügbar sind, liegen häufig als direkte Downloads vor oder lassen sich aus ihren Repos clonen und selbst bauen.

Ich programmiere überwiegend in Python und TypeScript, in letzter Zeit zunehmend auch in Go. Entsprechend halte ich meine Toolchains bewusst schlank:

Das Ziel dieses Setups ist ein System, das leistungsfähig, leise und verlässlich bleibt – ohne unnötige Komplexität, aber flexibel genug, um sich an neue Anforderungen anzupassen.

GUI

Unter macOS nutze ich die folgenden Programme:

Für alle anderen Dinge, gibt es auch viele Kommandozeilen basierte Tools und Workflows. Nicht immer sind diese so komfortabel wie ihre GUI-Pendants, aber sie sind oft ressourcenschonender und flexibler.

Meine Lieblingsschriftarten

Farbenschemata die ich oft nutze:


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Mein aktuelles Tablet ist ein iPad Pro 10.9" (M1) mit 256 GB Speicher in der Farbe Silber. Ich kann mich wohl glücklich schätzen, dass ich es von der Arbeit gestellt bekommen habe. Es ist nicht mehr das aktuellste und schnellste Modell, doch für meine Zwekche mehr als ausreichend. Mit dazu habe ich den Apple Pencil (1. Generation) und das Apple Magic Keyboard. Beides zusammen machen das iPad zu einem sehr vielseitigen Gerät, das ich sowohl für Notizen, Skizzen als auch zum Lesen und gelegentlichen Schreiben nutze.

Komponente Details
CPU Apple M1 (ARM64)
GPU Integrierte Apple GPU
RAM 8 GB Unified Memory
SoC Apple Silicon (M1)
Storage Interner NVMe-Flash (Apple)
Display Liquid Retina Display
OS iPadOS
Keyboard Apple Magic Keyboard
Farbe Silber

Software & Apps


f0rge

Mein zweiter Computer ist nicht so portable wie das Macbook Air, dafür aber deutlich leistungsfähiger. Es handelt sich um einen selbstgebauten Desktop-PC, der hauptsächlich für Spiele und rechenintensive Aufgaben genutzt wird.

Komponente Details
CPU AMD Ryzen 7 7900X3D
GPU MSI NVIDIA GeForce RTX 5070 Ventus 2X OC
RAM 32 GB DDR5-6000
Storage 1 TB NVMe SSD (KC3000)
Motherboard MSI B650 Gaming Plus Wifi.
Cooling beQuiet! Dark Rock 5
Netzteil MSI MAG A850GL
Gehäuse bquiet! Pure Base 501 Black
OS Windows 11 Pro
Peripherie Logitech G213 Keyboard, G203 Maus
Monitor LG 27QN600-B 27" 2K IPS Monitor
Sonstiges beQuiet! Pure Wings Lüfter

Software & Games

Phone

Mein aktuelles Phone-Setup. Apps, Einstellungen und Gründe.

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Ich habe zur Zeit mehrere Telefone für verschiedene Zwecke. Auch habe ich nicht immer alle bei mir. Denn ich versuche meine Erreichbarkeit auf ein Minimum zu beschränken. Für eine handvoll sehr enger Kontakte bin ich erreichbar, aber ansonsten antworte ich eigentlich nur zu abgemachten.

Die Telefone dienen aktuell nicht unbedingt bestimmten Zwecken, was sich aber vielleicht im Laufe des Jahres ändern könnte.

Auch wenn mir noch nicht ein Telefon abhanden gekommen ist, so könnte ich vorübergehend auf eines der anderen Geräte zurückgreifen.

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Mein Haupttelefon ist ein iPhoen 15 Pro. Ja es ist von Apple und ja es ist ein Amerikanisches Unternehmen. Dennoch habe ich mich vor Jahren schon für dieses Gerät entschieden, weil es damals für mich das beste Gesamtpaket bot.

Denn eigentlich haben ich mein altes iPhone 11 Geräte noch sehr gerne benutzt. Doch die neuen Kameras und die Leistung haben mich dann doch überzeugt.

Da es keine Alternativen Betrybssysteme für die Apple Hardware gibt, bin ich aktuell auf iOS 26 angwiesen.

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Apps

Third-Party Apps:

OS Apps:

p1xel

The P1xel is a Google Pixel 10 mit Graphene OS. Ich habe die ersten Tage erst Stock Android ausprobiert, aber schnell ist mir bewusst geworden, wie sehr Google die Privatsphäre der Nutzer verletzt.

Natürlich ist Android mit den ganzen Google Services sehr bequem, aber ständig aufgefordert zu werden, noch tmehr Daten mit Google zu teilen, wurde mir dann doch irgendwann zu viel. Vor allem da ich vorher Google schon nicht genutzt habe.

Daher läuft auf dem P1xel jetzt Graphene OS, ein auf Sicherheit und Privatsphäre optimiertes Betriebssystem. Es ist Open Source und wird von einer Non-Profit-Organisation entwickelt. Dadurch habe ich viel mehr Kontrolle über meine Daten. Zudem sind die Sicherheitsupdates schneller verfügbar, da sie nicht erst von Google angepasst werden müssen.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem P1xel.

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Apps

Third-Party Apps:

OS Apps:

EDC

Auf dieser Seite findest du mein EDC – kurz für „Everyday Carry“ – also die Dinge, die ich im Alltag wirklich dabei habe.

Das ist eine ehrliche Liste von Gegenständen, die ich tatsächlich nutze und von deren Qualität und Nutzen ich überzeugt bin. Deshalb gibt es hier keine Referral- oder Affiliate-Links zu den Produkten.

Rucksack

Ich habe mehr oder weniger zwei Taschen die ich regelmäßig nutze. Zum einen meinen Tasmanian Tiger TT Essential L Rucksack, der sich als äußerst praktisch und robust erwiesen hat. Er bietet ausreichend Platz für meine täglichen Bedürfnisse und ist dabei angenehm zu tragen.

Zum anderen einen Samsonite Ecodiver Large Rucksack, den ich für Reisen bevorzuge. Er ist etwas größer und bietet mehr Stauraum für längere Ausflüge oder Wochenendreisen.

Portemonnaie

Früher habe ich immer ein großes Portemonnaie mit mir herumgetragen. Schönes Leder, viele Fächer für Karten, Münzen und Bargeld. Aber irgendwann habe ich gemerkt, dass ich das meiste davon gar nicht brauche, Bargeld für mich auch nicht mehr so wichtig ist wie früher, und dass ich lieber etwas Kompaktes und Minimalistisches dabei habe.

Daher nutze ich seit mehreren Jahren den ZNAP von Slimpuro. Er ist klein, leicht und bietet dennoch genug Platz für die wichtigsten Karten und ein bisschen Bargeld. Außerdem ist er aus hochwertigem Material gefertigt und beult aufgrund seiner kleinen Größe nicht so schnell die Hosentasche aus. Mit der mitgelieferten RFID-Blocker-Karte und der Möglichkeit, einen AirTag einzusetzen, fühle ich mich auch in Sachen Sicherheit gut aufgehoben.

Einen größeres Wallet will ich auch gar nicht habe. Denn wenn das mal verloren gehen sollte, oder mir gestohlen wird, dann ist der Schaden ziemlich groß. Daher kommen da auch nur die nötigsten Karten rein, damit ich im Notfall nicht ganz aufgeschmissen bin.

Und alles andere, was ich nicht täglich brauche, wie z.B. Mitgliedskarten, Bonuskarten, etc., bleiben in der Box zu Hause, wo sie auch hingehören, wenn man sie nicht benötigt.

Zum Bezahlen nutze ich hauptsächlich Apple Pay mit den dort hinterlegten Karten, was für mich sehr bequem und sicher ist. Seitdem ich aber seit Jan 2026 mehr und mehr das Pixel nutze, habe ich durch GrapheneOS keine Möglichkeit mehr Apple Pay zu nutzen, oder mit dem Smartphone zu bezahlen. Das ist etwas schade, aber ich habe mich damit arrangiert und nutze jetzt hauptsächlich die physische Karte zum Bezahlen, wenn ich unterwegs bin.

Armbanduhr

Ich trage eigentlich seit Jahre schon keine Armbanduhr mehr. Besitze jedoch eine Seiko, die ich mir vor gut 3 Jahrzehnten während eines Urlaubs in Kanada gekauft habe. Sie funktioniert immer noch einwandfrei, auch wenn sie nicht mehr so oft zum Einsatz kommt.

Daneben habe ich noch eine Apple Watch Series 10, die ich mir letzte Jahr zugelegt habe. Ein guter Ersatz für die in die Jahre gekommen Apple Watch Series 4. Aber auch diese 4er ist immer noch im Einsatz, nur nicht mehr bei mir.

Aber selbst die Apple Watch kommt mehr oder weniger nur noch beim Sport oder beim Schlafen zum Einsatz, da ich sie im Alltag bei der Arbeit nicht tragen darf. Daher ist sie für mich eher ein Fitness-Tracker als eine klassische Armbanduhr.

Smartphone

Mein "Haupt"-Smartphone ist seit Jan 2026 das Pixel 10 mit GrapheneOS ohne irgendwelche Google-Dienste. Es hat bisher nicht ganz das iPhone 15 Pro ersetzen können, aber es ist ein sehr guter Begleiter im Alltag. Oder sagen wir so: Ich habe mich noch nicht dazu durchgerungen, alle meine bisherigen Verbindungen und Accounts in bestimmten Apps zu beenden und einen Schnitt zu machen, um komplett auf das Pixel umzusteigen.

Wasserflaschen

WMF 700ml Trinkflasche - Stay hydrated!

Bleibt in letzter Zeit öfter mal zu Hause

TODO

Ja diese Datei ist noch unvollständig. Ich möchte noch Taschen, und Portmonais, Uhren, Telefon, Kopfhoehrer, Stifte, Notizbücher, etc. hinzufügen.

Inventar

Diese Seite listet fast alle Dinge auf, die ich besitze. Sie hilft mir dabei, die Übersicht zu behalten und dient dazu, eine bessere Vorstellung davon zu bekommen, was ich im Laufe der Zeit angesammelt habe.

Sie ist auch mein Werkzeug zur Achtsamkeit und Kontrolle.

"Alles, was du besitzt, besitzt irgendwann dich."

Dieser Gedanke begleitet mich seit Beginn 2025 verstärkt, als ich mich entschied, aktiver einem minimalistischen Lebensstil zu folgen und mich von unnötigem Ballast zu befreien.

Da wir nun schon eine ganze Weile an einem Ort wohnen, haben sich doch sehr viele Dinge angesammelt. Trotz schnell wechselnder politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen lebe ich in einer privilegierten Situation, die es mir erlaubt, die ein oder andere Anschaffung zu tätigen. Ich versuche dabei stets bewusst zu konsumieren und den Fokus auf Qualität und Langlebigkeit zu legen.

EDC

Siehe auch die EDC-Seite und Telefon-Seite für Details zu meinen täglichen Begleitern.

Gegenstand

Kategorie

Jahr

Google Pixel 10

Smartphone

2026

Apple Watch Series 10

Smartwatch

2025

Apple iPhone 15 Pro

Smartphone

2023

Tasmanian Tiger TT Essential Pack L MKII

Rucksack

2023

Tasmanian Tiger TT TAC Pouch 5

Tasche

2023

Apple AirPods Pro 2

Headphones

2022

Apple iPad Pro 10.9 M1

Tablet

2022

Secred Wallet Slim

Geldbörse

2021

Casio F91W-1

Uhr

2020

Computer

Siehe auch die Computer-Seite für Details zu meinen Computern und deren Konfigurationen.

Gegenstand

Kategorie

Jahr

Gaming PC AMD 7900X3D mit RTX5070

Computer (DIY Build)

2025

Apple MacBook Air M4

Computer

2025

Unifi Cloud Gateway Ultra

Netzwerkgerät

2024

Unifi Switch Lite 8

Switch

2024

Unifi Switch Lite 8

Switch

2024

Unifi U6+

Access Point

2024

Unifi U6+

Access Point

2024

Minisforum i5

Computer (Proxmox Home Server)

2024

BananaPi M5

Computer

2023

Apple MacBook Pro 14" M1 Pro

Computer

2022

Apple MacBook Pro 16" Intel I7

Computer

2022

Apple MacBook Air M1 Gold

Computer

2021

Apple MacBook Air M1 Space Gray

Computer

2021

Orbsmart NS01

Computer

2018

'Apple MacBook Air 13" i5'

Computer

2013

Konsolen

Gegenstand

Note

Kategorie

Jahr

Switch 2

Großer Bildschirm, tolle Leistung

Nintendo

2025

Switch 2

Großer Bildschirm, tolle Leistung

Nintendo

2025

Switch

Immer noch in Gebrauch

Nintendo

2023

2DS XL

Ein wenig Nostalgie

Nintendo

2022

RG353

Sieht aus wie ein Gameboy, kann aber sehr viel mehr

Anbernic

2022

Tech

Gegenstand

Kategorie

Jahr

BlueBuilt Powerbank 10000mAh

Powerbank

2025

BambuLab P2S + AMS2 Pro

3D Drucker

2025

Fanttik E1 Max

Werkzeug

2025

Fanttik F2 Master

Werkzeug

2025

Satechi USB-C Dock

Dock

2024

BambuLab P1S Combo

3D Drucker

2024

UGREEN 65W GaN Ladegerät

Ladegerät

2023

UGREEN USB-C Adapter CM512

Zubehör

2023

Apple MacBook Pro 100W Ladegerät

Ladegerät

2023

Apple MacBook Pro 65W Ladegerät

Ladegerät

2023

Anker PowerPort 65W

Ladegerät

2023

Brennstuhl Steckdosenleiste mit USB

Steckdosenleiste

2022

Ender 3 V2 Neo

3D Drucker

2022

Epson EcoTank ET-2721

Drucker

2022

LG 32GK650F

Bildschirm

2021

iiyama ProLite ProLite

Bildschirm

2018

Proxxon Rotary Tool

Werkzeug

2016

Eingabegeräte

Gegenstand

Kategorie

Jahr

Nuphy Kick 75

Keyboard

2026

MagiXX Gel Pen

Stift

2025

MagiXX Füller

Stift

2025

8BitDo Pro 2

Gamepad

2025

Logitech Anywhere MX

Maus

2024

Logitech G213

Tastatur

2022

Durgod Taurus K320

Tastatur

2021

Logitech G203

Maus

2021

Keychron K1

Tastatur (Bluetooth)

2020

Audio

Gegenstand

Kategorie

Jahr

Soundcore Space One

Kopfhörer

2026

Soundcore Sleep A20

Kopfhörer

2025

Apple AirPods Pro 2

Kopfhörer

2022

SteelSeries Arctis 7+

Kopfhörer

2022

beyerdynamic DT 770 PRO

Kopfhörer

2018

Logitech Desktop Speakers

Lautsprecher

2012

Storage

Gegenstand

Kategorie

Jahr

Samsung 256GB USB-C Flash Drive

USB Stick

2025

Samsung Fit Plus USB 64GB

USB Stick

2025

Kingston 1TB NVMe

Interne NVMee

2024

IceBox NVMe Case

Gehäuse

2024

ASUSTOR AS6702T

NAS

2023

4TB WD Red Plus WD40EFZX

NAS Festplatte

2023

4TB WD Red Plus WD40EFZX

NAS Festplatte

2023

Samsung T7 1TB Blau

Externe SSD

2023

Samsung T7 1TB Rot

Externe SSD

2023

Transcend 64GB USB-A Flash Drive

USB Stick

2018

2TB WD Red Plus

NAS Festplatte

2016

2TB WD Red Plus

NAS Festplatte

2016

Synology DS215j

NAS

2016

Transcend 8GB USB-A Flash Drive

USB Stick

2016

Lexar 8GB USB-A Flash Drive

USB Stick

2015

Sport & Fitness

Gegenstand

Jahr

X23 Walkingpad

2025

Nintendo Switch Fit Adventure

2022

Koffer und Taschen

Gegenstand

Note

Kategorie

Jahr

BlueBuilt Travel Case XL

Switch 2

Tasche

2025

BlueBuilt Laptop Cover Leather

Black

Tasche

2024

Samsonite S'Cure Spinner 81cm

Blau

Koffer

2024

Samsonite S'Cure Spinner 81cm

Rot

Koffer

2022

Kleidung

Jacken

T-Shirts

Hosen

Gegenstand

Note

Kategorie

Jahr

Schuhe

Gegenstand

Farbe

Jahr

Giesswein Merino Wool Sneakers

Orange

2025

Gieswein Merino Wool Runners

Blau-Schwarz

2023

Socken

Diverses

Küchen Equipment

Gegenstand

Kategorie

Jahr

Macnoa Coffee Scale

Waage

2025

Timemore Fish Smart Electric Coffee Kette

Wasserkocher

2025

AeroPress Go

Kaffeemaschine

2024

DF83 V2 Coffee Grinder

Kaffeemühle

2023

Kaffee Tamper 12kg Druck

Zubehör

2023

Barista Legends® Barista Tuch

Zubehör

2023

DUOS Latte Macchiato Glas

Zubehör

2023

AeroPress Coffee Maker

Kaffeemaschine

2022

Timemore Chestnut C3s PRO

Kaffeemühle

2022

Wilfa Pro Baker

Knetmaschine

2025

Sage Dual Boiler Stainless Steel

Espressomaschine

2023

Thermomix TM5

Küchenmaschine

2020

Plastik Kaffee Filter

Zubehör

unknown

Toilettenartikel

Kaffee

Bei 2,25 Milliarden Tassen täglich weltweit ist Kaffee mehr als nur Koffein-Zufuhr – es ist ein Optimierungsprozess. Früher lief bei mir alles über den Vollautomaten (bequem, aber wenig Kontrolle), doch nach der Pandemie gab es ein massives Upgrade auf ein dediziertes Setup. Heute setze ich auf volle Kontrolle über die Variablen: Hochwertige Bohnen, eine präzise Mühle und das perfekte Brührezept. Für mich ist der Weg zum fertigen Brew – vom Dial-in des Mahlgrads bis zum ersten Schluck – ein tägliches Ritual und das wichtigste Initialisierungs-Skript für meinen Tag. Hier sammle ich alles rundum mein Setup und die besten Röstungen.

Die Evolution: Von Bequemlichkeit zur Präzision

Der Wendepunkt kam während eines Urlaubs, als wir den Luxus von wirklich exzellentem Kaffee erleben durften. Diese Erfahrung hat alles verändert.

Zurück zu Hause haben wir den Vollautomaten verbannt und auf ein verfeinertes Setup umgestellt: eine Sage Dual Boiler Siebträgermaschine in Kombination mit einer dedizierten Mühle.

Dieser Schritt hat die Art, wie wir Kaffee konsumieren, komplett transformiert.

Setup: Mühlen, Waagen, Wasser

Kaffee mahlen (Timemore Chestnut C3s Pro)

Meine Handmühle der Wahl ist eine Timemore Chestnut C3s Pro. Eigentlich wollte ich mir irgendwann auch eine Comandante kaufen, aber die C3s Pro ist gut verarbeitet, lässt sich einwandfrei bedienen und mahlt zuverlässig.

Sie besteht aus einem kompletten Metallgehäuse mit einklappbarem Griff und einem rostfreien, CNC-gefrästen Stahlkegel-Mahlwerk. Der Mahlgrad lässt sich manuell in über 30 Stufen einstellen und deckt fein bis grob problemlos ab.

Viel wichtiger als die Klick-Anzahl ist mir aber: Die Mühle liefert auch nach vielen hundert Kaffees ein gleichbleibendes Ergebnis.

Durch den klappbaren Griff ist sie sehr gut transportierbar. Der mitgelieferte Stoffbeutel ist ein nettes Extra. Ich nutze sie sowohl zu Hause als auch im Büro mehrfach am Tag und auf Reisen (trotz ihres Gewichts von knapp 600 g).

Espresso-Mühle (DF83 v2)

Nach etwa zwei Jahren kam das nächste Upgrade: Wir ersetzten die Sage-Mühle durch eine DF83 v2, die deutlich konsistentere Mahlergebnisse liefert. Die Mahldauer sank von ca. 15 Sekunden auf 5 Sekunden.

Das Gewicht ist allerdings eine Ansage: ca. 11 kg. Mit rund 1400 U/min mahlt sie in kürzester Zeit, und die stufenlose Mahlgradverstellung über das große Drehrad ist leichtgängig und trotzdem präzise.

Auch wenn oft vom Anti-Statik-System (und quasi „Zero Retention“) gesprochen wird: Im Mahlwerk bleibt tatsächlich kaum Kaffee zurück, aber am Auslass sammelt sich über die Zeit etwas Kaffeestaub.

Einmal im Monat gehe ich mit einer kleinen Bürste oder einem Pfeifenreiniger kurz durch, und damit ist das Thema erledigt.

Was im Alltag zählt: Wenn 17,4 g oben rein gehen, kommen in der Regel auch 17,4 g unten wieder raus.

Kaffee wiegen (Waagen)

Ich nutze zwei Kaffeewaagen – keine ultrateuren „fancy“ Modelle wie Acaia oder Bookoo, auch wenn die Bookoo wegen Formfaktor und IPX4 schon sehr nett ist.

Die zweite Waage ist ähnlich, nur ohne Piepton am Timer. Das ist etwas schade, aber zu Hause (wo sie auch viel fürs Kochen genutzt wird) nicht so kritisch.

Wasserkocher (Timemore Fish Smart)

Seit Weihnachten ’25 haben wir den Timemore Fish Smart Wasserkocher mit 600 ml Fassungsvermögen. Mattschwarz, Gooseneck-Auslass, sehr stimmiges Design.

Der Wasserkocher sitzt auf einer Basis, über die ich die Temperatur in 1-Grad-Schritten von 40 bis 100 °C einstelle (wischen, tippen, halten).

Außerdem gibt es eine Warmhaltefunktion: Das Wasser wird bis zu 30 Minuten auf Temperatur gehalten. Zwei Anzeigen zeigen dabei präzise Soll- und Ist-Temperatur.

Für Pour-Over nutze ich typischerweise 90 °C für „medium roasted coffee“ und 94 °C für „dark roasted coffee“. Ich verwende ihn aber genauso für die AeroPress (zu Hause), French Press oder einfach Tee.

AeroPress: Die Antwort auf Kapselmüll

Obwohl ich zu Hause eine Sage Dual Boiler habe, weigere ich mich, im Büro die müllintensiven Nespresso-Maschinen zu unterstützen.

Deshalb bin ich zum absoluten Fan der AeroPress geworden.

Ich besitze noch das originale, opake Set inklusive Trichter, Dosierlöffel und Filterhalter. Leider wird dieses exakte Set heute nicht mehr verkauft, wobei der große Trichter für viele ohnehin nicht sonderlich nützlich war.

Beim Brühen bevorzuge ich definitiv die Inverted Method.


Solid Coffee, Hand-Pressed: AeroPress (Inverted)

Ideal für neue und vertraute Bohnen gleichermaßen.

Step 1: Kaffee mahlen

Step 2: Setup vorbereiten

Step 3: Bloom

Step 4: Aufgießen und ziehen lassen

Step 5: Flip

Bei einer Gesamtzeit von 120 Sek. den zuvor gespülten Filterdeckel aufschrauben, eine leere Tasse verkehrt herum auf die AeroPress stellen und das gesamte Setup vorsichtig wenden.

Step 6: Pressen


Smooth Brew, Hand-Poured: Pour-Over

Manchmal trinke ich einfach gerne einen „Aufgebrühten“: Kaffee mahlen, in den Filter geben und mit Wasser übergießen. Der Timemore Fish Smart ist dafür ideal.

Irgendwann würde ich mir gerne eine Chemex zulegen, bis dahin reicht ein einfacher Kunststofftrichter mit Papierfiltern.

Step 1: Vorbereitung

Step 2: Mahlen

Step 3: Erster Aufguss (Bloom)

Step 4: Zweiter Aufguss

Step 5: Dritter Aufguss

Nachdem der zweite Aufguss durchgelaufen ist:

Step 6: Vierter Aufguss


Sage Dual Boiler + DF83 v2

So gerne ich auch Handfilter und AeroPress mag: Für Espresso und Cappuccino komme ich immer wieder zur Sage Dual Boiler zurück.

Auch wenn es keine Profi-Maschine ist, liefert sie zuverlässig stabilen Druck und Dampf. Dank der zwei Boiler (Brühen + Dampf) lassen sich auch mehrere Milchgetränke zügig hintereinander zubereiten.

Neben ihr steht die DF83 v2. Das Setup hat bei uns einen festen Platz in der Küche.

Bohnen-Logbuch

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Kaffee Röstereien

Das Handbuch

Willkommen zu diesem Leitfaden für eine effektive Zusammenarbeit mit mir. Er ist umfassend, aber nicht abschließend. Ich bin jederzeit offen für Diskussionen und Anpassungen.

This page is also available in English.

Einführung & Hinweise

Betrachte diesen Leitfaden, dieses Handbuch, als Werkzeug, um zu verstehen, wie ich am besten arbeite. Denke daran: Jeder Mensch ist einzigartig. Frage nach, wenn etwas unklar ist.

Dieses Handbuch spiegelt meine persönlichen Vorlieben und Gewohnheiten wider. Auch wenn diese Dinge gut zu mir passen, Dinge sind die für mich gut funktionieren, muss nicht immer für dich funktionieren oder allgemein anwendbar sein.

Ich glaube an Transparenz und direkte Kommunikation. Deshalb teile ich diese Einblicke.

Sprach- & Kommunikationshintergrund

Werte & Kommunikationsstil

So kommunizierst du mit mir

Wenn Meetings notwendig sind:

Merkmale meines Arbeitsstils

Arbeitsumgebung & Vorlieben

Wie du mir helfen kannst, erfolgreich zu sein

Was andere an mir missverstehen könnten

Feedback-Präferenzen

Konfliktlösung

Manual Of Me

Welcome to this friendly guide on how to collaborate effectively with me. While it's comprehensive, it's not exhaustive— I'm always open to discussion and adaptation.

Diese Seite gibt es auch auf Deutsch.

Introduction & Caveats

Think of it as a user-friendly guide for understanding how I work best. Remember, everyone is unique, so while these tips apply well to me, always feel free to ask if something isn't clear.

Disclaimer: This manual represents my preferences and habits. What works well for me might not always work for you or apply universally.

I believe in transparency and direct communication, which is why I'm sharing these insights.

Language & Communication Background

Values & Communication Style

How To Communicate With Me

Working Style Characteristics

Environment & Work Preferences

How You Can Help Me Succeed

What People Might Misunderstand About Me

Feedback Preferences

Conflict Resolution

Vorherige Versionen Von Texten

Vorherige Versionen Von Texten

Politik vor 2026-04-08

Politik

Man hört oft, man solle Menschen nicht nach ihrer politischen Einstellung beurteilen. Aber Politik ist nichts Abstraktes – sie ist persönlich. Sie entscheidet darüber, wie wir leben, wie frei wir sind und in was für einer Gesellschaft wir aufwachsen. Für mich ist Politik kein bloßes Gesprächsthema, sondern das Fundament unserer Werte. Wer wir sind, zeigt sich darin, wofür wir einstehen.

Politik Cover

Wenn politische Bewegungen unterstützt werden, die auf Ausgrenzung, Rassismus oder Menschenfeindlichkeit setzen, dann ist das keine einfache ‚Meinungsverschiedenheit‘ mehr. Es ist eine Entscheidung darüber, welche Ungerechtigkeiten man bereit ist zu akzeptieren.

Ignoranz gegenüber Ideologien, die Menschenrechte untergraben, ist niemals neutral. Sie ist der Treibstoff für Unrecht. Unsere Sicherheit, unsere Würde und unsere Rechte sind nicht verhandelbar. Eine gerechte Gesellschaft fällt nicht vom Himmel – sie entsteht dadurch, dass wir Menschlichkeit aktiv verteidigen und klare Kanten zeigen, wo sie bedroht wird.“

Die US-Wahl 2024 und die gefährdete Demokratie

Trumps Rückkehr an die Macht war beunruhigend. Nicht nur für amerikanische Bürger, sondern für die ganze Welt. Politische Veränderungen können weitreichende Konsequenzen haben, die die globale Stabilität, internationale Beziehungen und das Wohlbefinden von Bürgern weltweit beeinflussen.

Seine Handlungen haben humanitäre Hilfe unterbrochen, zahllose Arbeitsplätze gekostet und langjährige globale Partnerschaften beschädigt. Das diplomatische Chaos rund um die Ukraine hat das Vertrauen zwischen den USA und ihren Verbündeten, besonders hier in Europa, tief erschüttert.

Durch meine langjährige Arbeit in internationalen Teams habe ich eine entscheidende Lektion gelernt: Wahre Führung zeigt sich in Verantwortlichkeit und Respekt gegenüber demokratischen Normen, nicht im rücksichtslosen Spalten von Nationen.

Gedanken zur deutschen Bundestagswahl 2025

Die Bundestagswahl im Februar 2025 hat wichtige Debatten über Deutschlands Zukunft ausgelöst. Besorgniserregend ist der wachsende Einfluss der extremen Rechten. Die zunehmende Unterstützung für die AfD ist deutlich sichtbar. Wenn du demokratische Werte verteidigst, solltest du alarmiert sein.

Der CDU-Kandidat Merz wirkt mir da etwas unsicher, was die Bewältigung der Herausforderungen unserer Zeit angeht. Klarer, glaubwürdiger Dialog ist wichtiger denn je.

Der Rücktritt mehrerer FDP-Führungskräfte war ein notwendiger Schritt nach der Auflösung der Koalition 2024. Dennoch bleiben beunruhigende Strömungen in der politischen Landschaft bestehen.

Der Gewinn von 20 % der Sitze im Deutschen Bundestag durch die AfD, verkompliziert die politische Landschaft in Deutschland weiter. Zusammen mit der Einbeziehung umstrittener Persönlichkeiten wie Krah und Helferich, die für ihre extreme nationalistische Rhetorik und ihre beunruhigenden Verbindungen bekannt sind, stellt dies eine ernsthafte Bedrohung für die Demokratie dar.

Politische Ideologien verstehen

Politik ist komplex, und Meinungsverschiedenheiten haben oft nicht denselben Ausgangspunkt.

Ein Überblick über diese Ideologien:

Eine lebendige Demokratie lebt vom Diskurs zwischen Sozialismus, Liberalismus und Konservatismus. Faschismus dagegen bedroht die Demokratie selbst.

Das Verständnis dieser Unterschiede hilft, die Bedeutung politischer Entscheidungen zu erkennen.

Meine persönlichen Gedanken

Meine Erfahrungen in Deutschland und im Ausland haben meine Wertschätzung für stabile, menschliche Führung vertieft. Ich habe die Folgen gespaltener Gesellschaften aus erster Hand miterlebt, aber auch das Potenzial von inklusivem, respektvollem und offenem Dialog. Ich glaube fest daran, dass Zusammenarbeit, Empathie und progressive Werte die Grundlage für eine sichere, gerechte und nachhaltige Zukunft sind.

Für Freundlichkeit, Respekt und Fairness einzustehen ist keine Option. Es ist eine Verantwortung!

Obwohl ich starke Überzeugungen habe, bin ich offen für Gespräche, die meine Perspektiven mit vernünftigen Argumenten herausfordern.

Ich bin der Auffassung, dass es bestimmte fundamentale Grundwerte wie Menschenwürde und Gleichheit gibt, bei denen ich persönlich keinen Spielraum für Kompromisse sehe.

Danke fürs Lesen,

Carsten